junikum-Kita will Familienzentrum werden — Arbeiten gehen weiter

98 Jun­gen und Mäd­chen ste­hen bereits in den Start­lö­chern. Seit Wochen heißt es: Nur schau­en, nicht benut­zen. Noch dür­fen die Stepp­kes des juni­kum-Kin­der­gar­tens „Stim­bergZwer­ge“ das gro­ße Außen­ge­län­de der im Novem­ber 2021 eröff­ne­ten Ein­rich­tung nicht benut­zen. Wie­der macht die Coro­na­pan­de­mie dem Kin­der­gar­ten einen Strich durch die Rech­nung. Bis­lang grenzt ein Bau­zaun das Gelän­de an der Stim­berg­stra­ße 165 ab, der reicht aber nicht aus, um für die Sicher­heit der Kin­der zu garantieren.

Coro­na ver­zö­gert Aus­bau des Außen­ge­län­des der Junikum-Kita

„Der Zaun wird aber nach Ostern kom­men“, bestä­tigt Juni­kum-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kurth. Wie­der hat­ten Eng­päs­se beim Mate­ri­al für eine Bau­ver­zö­ge­rung gesorgt. „Es ist gut, dass es jetzt end­lich wei­ter­geht“, meint auch Kita-Lei­te­rin Bian­ca König. Seit ein paar Tagen lau­fen auch die Pflas­ter­ar­bei­ten rund um den Neubau.
Wenn der Zaun steht, kön­nen auch Pflan­zen gesetzt und das Außen­ge­län­de wei­ter gestal­tet wer­den. „Die Kin­der ste­hen in den Start­lö­chern“, weiß König. Der hüge­lig ange­leg­te Aben­teu­er­spiel­platz ver­spricht Spiel­spaß pur. Bald wird auch ein Bach hier plät­schern, gespeist aus der Pump­an­la­ge des ehe­ma­li­gen Hal­len­ba­des. „Die Pum­pe für den Schacht ist bestellt“, weiß Tho­mas Kurth. Das Was­ser soll auch zum Gie­ßen der insek­ten­freund­li­chen Pflan­zen die­nen. Für beson­de­ren Spaß sorgt auch ein höl­zer­nes Haus im Zen­trum des Spiel­plat­zes. Den Bau hat eine 3000-Euro-Spen­de durch die Alli­anz-Gene­ral­ver­tre­tung Sol­bach, Men­zen und Paßerah mit Betei­li­gung der „Alli­anz für die Jugend e.V.“ mög­lich gemacht. „Wenn ich etwas für Ein­rich­tun­gen in Oer-Erken­schwick tun kann, dann mache ich das auch sehr ger­ne“, meint Mar­kus Sol­bach bei der Besich­ti­gung des Mini-Hauses.

Ein Nasch­gar­ten für die Kinder

Auch ein wei­te­res Pro­jekt kann Bian­ca König nun bald mit ihrem Team in Angriff neh­men. Am 7. April wird ein gro­ßer Kran Schot­ter in den Innen­hof der Ein­rich­tung trans­por­tie­ren. Dann kön­nen die Kin­der auch hier bald los­le­gen. „Wir möch­ten mit den Kin­dern einen Nasch­gar­ten anle­gen“, erklärt Bian­ca König.
Wäh­rend also noch in den kom­men­den Wochen flei­ßig rund um die Kita „Stim­bergZwer­ge“ gewer­kelt wird, gibt es noch eine wei­te­re „Bau­stel­le“. Denn die Ein­rich­tung befin­det sich gera­de in der Zer­ti­fi­zie­rung zum Fami­li­en­zen­trum. „Und als sol­ches bie­ten wir nun die ers­ten Ange­bo­te an“, erklärt Mar­tin Petrat, von der juni­kum-Bereichs­lei­tung Päd­ago­gik. Unter­halt­sam und infor­ma­tiv soll das Pro­gramm sein; „das sich aus­drück­lich an alle Fami­li­en im Quar­tier rich­tet.“ Denn genau das müs­se wei­ter belebt wer­den. Daher ist auch eine Koope­ra­ti­on mit dem benach­bar­ten Mat­thi­as-Clau­di­us-Zen­trum angestrebt.

Ange­bo­te für Fami­li­en im Quartier

Als nie­der­schwel­li­ges Ange­bot fin­det im Kin­der­gar­ten in Koope­ra­ti­on mit den Frü­hen Hil­fen der Stadt­ver­wal­tung ein Heb­am­men­ca­fé für Schwan­ge­re und Müt­ter mit Säug­lin­gen statt. In gemüt­li­cher Run­de kön­nen sich hier Müt­ter unter­ein­an­der, aber eben auch mit einer Heb­am­me und einer Bera­te­rin von donum vitae über alle Fra­gen rund um Mut­ter­schaft und Kin­der aus­tau­schen. Eine ara­bisch spre­chen­de Dol­met­sche­rin ist eben­falls vor Ort. Das nächs­te Tref­fen fin­det am Frei­tag, 8. April, und 9.30 Uhr statt — und danach im 14-tägi­gen Rhyth­mus. Auch regel­mä­ßi­ge offe­ne Eltern­aben­de sol­len zu ver­schie­dens­ten The­men infor­mie­ren. So fin­det am Don­ners­tag, 7. April, um 19 Uhr ein Info­abend zum The­ma „Der schö­ne, anstren­gen­de Fami­li­en­all­tag“ statt.
„Ein wei­te­res Ange­bot wird die Mu-Ki-Bude sein“, erklärt Bian­ca König. Dahin­ter ver­birgt sich eine Eltern-Kind-Spiel­grup­pe für Kin­der bis drei Jah­ren. Start ist am 17. Mai immer diens­tags von 10 bis 12 Uhr. Die Ange­bo­te sol­len in den nächs­ten Mona­ten noch wei­ter aus­ge­baut werden.

© Regi­ne Klein, Stimbergzeitung