Platz für knackiges Gemüse

Fünf neue Hochbeete für das junikum

Foto: Dirk Holz­ap­fel, Mar­kus Sol­bach, Mit-Inha­ber der Alli­anz-Agen­tur Sol­bach, Men­zen, Paßerah, und Agen­tur-Mit­ar­bei­ter Andre­as Letz­ner beim Auf­bau der Hochbeete.

von Regi­ne Klein. Kna­cki­ges Gemü­se kön­nen nun die Kin­der von zwei Wohn­grup­pen des juni­kum ern­ten. Mit einer Spen­de in Höhe von 1.500 Euro wur­den hier fünf neue Hoch­bee­te gebaut.

Die Knirp­se der Wohn­ein­heit der Kin­der- und Jugend­ein­rich­tung „juni­kum“ an der Kirch­stra­ße sind begeis­tert. Bekom­men sie von der Alli­anz-Gene­ral­ver­tre­tung Sol­bach, Men­zen, Paßerah OHG mit Nie­der­las­sun­gen in Oer und RE doch ein Geschenk: drei neue Hoch­bee­te. „Mit den Pla­nun­gen haben wir schon vor eini­ger Zeit begon­nen“, erläu­tert Mar­kus Sol­bach, einer der drei Inha­ber der Gene­ral­ver­tre­tung. Es soll­te nicht irgend­ei­ne Spen­de sein, die die Agen­tur in Koope­ra­ti­on mit der Alli­anz-Umwelt­stif­tung „Blau­er Adler“ mög­lich macht, sie soll­te nach­hal­tig sein.

Geduldig alle Fragen beantworten

Da kam die Idee, Hoch­bee­te anzu­le­gen. Neben dem Stand­ort an der Kirch­stra­ße wur­de auch das Haus am Kie­sen­feld­weg für zwei wei­te­re Hoch­bee­te aus­ge­sucht. 1500 Euro Spen­den­gel­der stan­den für den Bau der fünf Hoch­bee­te bereit. „Gro­ßer Dank gilt Dirk Holz­ap­fel, der für die Pla­nung und die Umset­zung sei­ne Frei­zeit opfert“, sagt Solbach.

Wäh­rend Dirk Holz­ap­fel unter­stützt von Mar­kus Sol­bach und Alli­anz-Mit­ar­bei­ter Andre­as Letz­ner Rasen­stü­cke aus­sticht, Boden­plat­ten legt und Palet­ten ver­schraubt, beant­wor­tet er den Jun­gen und Mäd­chen, die um ihn her­um sau­sen, gedul­dig alle Fra­gen. Nach­dem die Nop­pen­fo­lie zum Aus­klei­den fest­ge­tackert ist, „sind die Bau­hof-Mit­ar­bei­ter so nett, und fül­len die Käs­ten mit Erde auf“, sagt Dirk Holz­ap­fel. Und dann sind die Kin­der gefragt: Sie dür­fen Gemü­se und Obst ein­sä­hen, pfle­gen und vor allem die kna­cki­gen Lecke­rei­en auch verputzen…


Foto­credit: © Stim­berg Zeitung/ Regi­ne Klein

Kita-Neustart verzögert sich – schuld ist die Coronakrise

von Regi­ne Klein. Die Bau­bran­che kämpft in der Coro­na­zeit. Es fehlt an wich­ti­gen Mate­ria­li­en, auch der Kita-Neu­bau des juni­kum ist betroffen.

Sechs Mona­te Bau­zeit lie­gen hin­ter der Kin­der- und Jugend­ein­rich­tung „juni­kum“ und Bau­herr Oli­ver Mum­me. Doch nun hakt es auf der Bau­stel­le der juni­kum-Kita „Stim­bergZwer­ge“. Der ursprüng­lich für 1. August geplan­te Öff­nungs­ter­min kann nicht gehal­ten wer­den. „Wir haben gekämpft wie die Löwen, und lan­ge gehofft. Aber es geht eben auch um die Sicher­heit der Kin­der“, erklärt juni­kum-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kurth. Der Öff­nungs­ter­min muss um eini­ge Wochen ver­scho­ben wer­den. Alle Eltern sei­en bereits infor­miert worden.

In Oer-Erkenschwick fehlen Baustoffe

Schuld an der Mise­re ist die Coro­na­kri­se – es man­gelt schlicht­weg an Baustoffen.

Zur­zeit stün­de eigent­lich der Ein­bau der Sani­tär­an­la­gen auf dem Plan. Das Pro­blem: „Uns feh­len die ent­spre­chen­den Roh­re. Die habe ich nun aus Bay­ern bestellt“, erklärt Bau­herr Oli­ver Mum­me. Der Oer-Erken­schwi­cker Unter­neh­mer baut als Inves­tor mit Frank Staf­fel (Staf­fel Group RE) die Fünf-Grup­pen-Ein­rich­tung, die an den Kita-Trä­ger ver­mie­tet wird.

„In vie­len Wer­ken arbei­tet nur die hal­be Beleg­schaft“, erklärt Mum­me. Dar­aus folgt, dass auch weni­ger Bau­ma­te­ria­li­en für die Bran­che zur Ver­fü­gung ste­hen. Selbst der aus­ge­such­te Ersatz­bo­den­be­lag war nicht lie­fer­bar. Auch der Gips zum Ver­put­zen lässt län­ger als gewöhn­lich auf sich war­ten, und die Pro­fi­le für die sich nach außen öff­nen­den Fens­ter und Türen feh­len noch wegen Lieferschwierigkeiten.

Die Bau­ar­bei­ten wie hier im Innen­hof ver­zö­gern sich etwas. © Mei­ke Holz 

Material Monate im Voraus bestellt

Die Lis­te ist lang. „Aber wir sind zuver­sicht­lich“, sagt der zustän­di­ge juni­kum-Pro­jekt­lei­ter Wolf­gang Brö­er. Hand­wer­ker wer­den in die­ser Zeit not­ge­drun­gen zu Eich­hörn­chen und sam­meln Mate­ria­li­en. „Als es im April hieß, es gäbe bald kein Sty­ro­por mehr, da habe ich gehan­delt“, sagt Mum­me. Auch Möbel wur­den weit im Vor­aus bei einem Schrei­ner aus Waltrop bestellt, der das Holz lan­ge lager­te. „Er mel­de­te sich bei uns, er könn­te jetzt Holz bekom­men. Zwei Tage spä­ter war nichts mehr zu bekom­men“, erin­nert sich Brö­er. „Gro­ße Möbel­fa­bri­kan­ten haben 16 Wochen War­te­zeit.“ Auch hier zeigt sich der Vor­teil, mit Fir­men aus der Regi­on zu arbei­ten. Ein Netz­werk von Hand­wer­kern hat im Not­fall aus­ge­hol­fen. Und auch die Zusam­men­ar­beit mit der Stadt habe her­vor­ra­gend funktioniert.

juni­kum-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kurth, Bau­herr Oli­ver Mum­me und juni­kum-Pro­jekt­lei­ter Wolf­gang Brö­er (v.r.) sind zuver­sicht­lich, dass der neue Öff­nungs­ter­min ein­ge­hal­ten wer­den kann. © Mei­ke Holz

99 Plät­ze bie­tet die neue juni­kum-Kita, alle sind ver­ge­ben. „Dass die Über­gangs­grup­pen wei­ter lau­fen, ist sicher­ge­stellt“ sagt Kurth. Außer­dem arbei­te man in Abspra­che mit dem Lan­des­ju­gend­amt an einer mög­li­chen Not­fall­lö­sung für Eltern, die ihre Kin­der im Zweit­raum zwi­schen geplan­ter Öff­nung und neu­em Ter­min nicht betreu­en kön­nen. Neu­er Öff­nungs­ter­min soll Mon­tag, 23. August, sein. Tho­mas Kurth ist opti­mis­tisch, aber: „Es kann natür­lich immer noch etwas passieren.“


Foto­credit: © Stim­berg Zeitung/ Mei­ke Holz

Das neue Konzept der Kita stimbergZWERGE

In den letz­ten Mona­ten haben wir in unse­ren zwei Über­gangs­grup­pen vie­le Erfah­run­gen gesam­melt und uns mit dem künf­ti­gen Kon­zept der Kita beschäftigt.

Immer mehr Eltern rufen uns zur Zeit an und haben ver­ständ­li­cher­wei­se Fra­gen: Von den Betreu­ungs­zei­ten über die Gestal­tung der Ein­ge­wöh­nung, zum Essen und vie­les mehr.In der letz­ten Woche hat sich das Mit­ar­bei­ter­team getrof­fen, um noch­mals Fra­gen von Tages­ab­lauf, Ein­ge­wöh­nung und Co. zu besprechen.

Infopakte werden in Kürze versendet

Wir berei­ten gera­de Info­pa­ke­te für die Eltern vor und wer­den die­se spä­tes­tens Mit­te Juni ver­sen­den. Alle Eltern bit­ten wir sich mit ihren Fra­gen bis dahin zu gedul­den. Wenn danach Rück­fra­gen bestehen, bit­te um Kon­takt­auf­nah­me per E‑Mail. Dann neh­men wir uns zwi­schen­durch die Zeit um dar­auf zu reagie­ren und Eltern anzurufen.

Vor­ab stel­len wir eini­ge Infos aber schon hier bereit.

In Kür­ze wer­den wir auch die Infos auf unse­rer Home­page aktualisieren.


Foto­credit: © junikum

Türschild mit Kindergarten-Logo ist schon fertig

Bild­zei­le Bei­trags­bild: So sieht das Logo für die „Stim­bergzwer­ge“ aus: (v.l.) die Bau­her­ren Frank Staf­fel und Oli­ver Mum­me, juni­kum-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kurth, Kita-Lei­te­rin Bian­ca König und die Namens­ge­be­rin­nen Sarah Kell­ner und Anja Sei­ler. Pho­to­credit: © Mar­tin Pyplatz, Stimberg-Zeitung

Neue Juni­kum-Kita hat kei­ne fes­ten Grup­pen — so will das „Stimbergzwerge“-Team mit den Kin­dern arbeiten

Von Micha­el Diet­rich. Das Fami­li­en­zen­trum „Stim­bergzwer­ge“ star­tet am 1. August nicht nur mit fes­ten Grup­pen, son­dern mit offe­nen Grup­pen nach der Metho­de der Werk­statt­päd­ago­gik. Geplant sind ein Kin­der­re­stau­rant, ein Kunst­ate­lier, eine Bau- und Kon­struk­ti­ons- sowie eine Thea­ter­werk­statt. „Nur die U3-Kin­der blei­ben in einer Grup­pe unter sich“, sag­te Kita-Lei­te­rin Bian­ca König ges­tern bei der Vor­stel­lung des Kin­der­gar­ten-Logos an der Bau­stel­le. Die 36 Stim­bergzwer­ge, die seit ver­gan­ge­nen August in zwei Über­gangs­grup­pen in der Stim­berg­hal­le (zwölf Kin­der) und im FC-Ver­eins­heim in Rapen (24) betreut wer­den, haben die Bau­stel­le an der Stim­berg­stra­ße schon mehr­mals besucht. „Wir freu­en uns schon auf den Umzug“, sagt König.

Roh­bau der Fünf-Grup­pen­ein­rich­tung in Oer-Erken­schwick steht

Der­weil geht es auf der Bau­stel­le in Oer-Erken­schwick plan­mä­ßig vor­an. Wäh­rend an der Fas­sa­de gera­de der Klin­ker gesetzt wird, sind auch schon die Dach­de­cker auf dem Flach­dach am Werk. „Der Roh­bau steht. In Kür­ze kom­men die Fens­ter rein“, sag­te Bau­herr Oli­ver Mum­me. Der Oer-Erken­schwi­cker Unter­neh­mer baut als Inves­tor zusam­men mit Frank Staf­fel (Staf­fel Group Reck­ling­hau­sen) die Fünf-Grup­pen-Ein­rich­tung, die an den Kita Trä­ger ver­mie­tet wird. „Die 100 Kita-Plät­ze sind längst ver­ge­ben“, mein­te juni­kum-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kurth. Der brach­te ges­tern zum Orts­ter­min das Schild mit dem Logo der Stim­bergzwer­ge mit, das am Ein­gang der Kita mon­tiert wird. Außer­dem hat­te Kurth noch zwei dicke Blu­men­sträu­ße im Gepäck für die Gewin­ne­rin­nen des Namens­wett­be­werbs. Wegen der Pan­de­mie hat­te sich die Preis­ver­lei­hung verzögert.

Preis­geld und Blu­men für Gewin­ne­rin­nen des Namens­wett­be­werbs in Oer-Erkenschwick

Neben dem blu­mi­gen Dan­ke­schön beka­men die Namens­ge­be­rin­nen des neu­en Kin­der­gar­tens, Anja Sei­ler (41) aus Oer-Erken­schwick und Sarah Kell­ner (26) aus Reck­ling­hau­sen, jeweils 125 Euro Preis­geld. Mum­me und Staf­fel hat­ten 250 Euro für den Gewin­ner aus­ge­lobt, die sich die Frau­en nun tei­len. „Ich bin schon ganz stolz, dass eine Kita den Namen trägt, den ich vor­ge­schla­gen habe“, sagt Anja Sei­ler. Die Idee ist ihr beim Lesen der Stim­berg Zei­tung gekom­men: „Ich habe auf der Couch gele­gen und gedacht, wenn der Kin­der­gar­ten an der Stim­berg­stra­ße ist, muss auch Stim­berg im Namen vor­kom­men. Und Zwer­ge liegt bei Kin­dern natür­lich ganz nah.“ Die Reck­ling­häu­se­rin Sarah Kell­ner kennt sich am Stim­berg zwar nicht so gut aus: „Ich habe über Face­book von dem Wett­be­werb erfah­ren und ein­fach mal mit­ge­macht. Stim­berg­stra­ße und Stim­bergzwer­ge, das passt doch ganz gut.“

Auch cityInfo.tv berichtet:


Foto­credit: © Mar­tin Pyplatz, Stimberg-Zeitung

Zum Impfen in die Kapelle

Per­so­nal katho­li­scher Kitas erhält in Oer-Erken­schwick ers­te Dosis

Von Regi­ne Klein (Stim­berg­zei­tung). Das Per­so­nal der katho­li­schen Kin­der­gär­ten wur­de im Pfarr­zen­trum St. Josef in Oer-Erken­schwick geimpft. Auch städ­ti­sche Tages­pfle­ge­kräf­te und juni­kum-Per­so­nal ist dabei.

Mit Poli­zei­es­kor­te kamen am Sams­tag­vor­mit­tag 240 Impf­do­sen Astra­Se­ne­ca im Pfarr­zen­trum St. Josef in Oer-Erken­schwick an. Hier hieß es: Pik­sen im Akkord. Denn die Zen­tral­ren­da­tur, die Ver­wal­tungs­ein­rich­tung der Katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­den im Deka­nat Reck­ling­hau­sen, hat­te für die Erzie­he­rin­nen und Erzie­her der katho­li­schen Kin­der­gär­ten in Oer-Erken­schwick und Reck­ling­hau­sen einen Impf­ter­min orga­ni­siert – 240 Frau­en und Män­ner beka­men ihre ers­te Dosis, dar­un­ter auch Tages­pfle­ge­kräf­te der Stadt und juni­kum-Mit­ar­bei­ter. „Am 10. April ist ein zwei­ter Ter­min geplant“, erläu­tert Sven Ott­berg, Ver­wal­tungs­lei­ter der Zentralrendatur.

Katho­li­sche Kitas öff­nen in Oer-Erkenschwick

Nach­dem in eini­gen Städ­ten nach Imp­fun­gen am Wochen­en­de mon­tags gan­ze Kin­der­gär­ten geschlos­sen wer­den muss­ten, da sich das Per­so­nal wegen Impf­re­ak­tio­nen krank mel­de­te, wur­de vor­ge­sorgt: Die Kita-Mit­ar­bei­ter wur­den auf zwei Ter­mi­ne auf­ge­teilt. „Unse­re Kin­der­gär­ten sind am Mon­tag auf jeden Fall geöff­net. Es ist genü­gend Per­so­nal vor Ort“, erklärt Dirk Knü­ve­ner, Ver­bund­lei­ter der katho­li­schen Kin­der­gär­ten in Oer-Erkenschwick.

Die Reak­ti­on in den Ein­rich­tun­gen, end­lich geimpft zu wer­den, sei vor allem Erleich­te­rung gewe­sen. „Bei vie­len lie­gen die Ner­ven blank. Wir hat­ten die Kitas durch­ge­hend geöff­net. Für die Mit­ar­bei­ter ist Coro­na schließ­lich nicht zu Ende, wenn Fei­er­abend ist.“ Direkt neben dem Hun­ger­tuch in der Kapel­le setzt das Team der Pra­xis Lütte­cken aus Oer-Erken­schwick eine Sprit­ze nach der ande­ren. „Die Bege­ben­hei­ten sind hier super“, sagt Ärz­tin Julia Lütte­cken, und schaut sich in der Kapel­le um. Sie muss es wis­sen, denn mit Dr. Ernst-Wer­ner Lüt­te­ken und ihrem Pra­xis­team hat sie schon eini­ge Impf­ak­tio­nen in Alten­hei­men oder Schu­len durch­ge­führt. Die zu Imp­fen­den wer­den durch das Pfarr­zen­trum geleitet.

Kita-Per­so­nal aus Oer-Erken­schwick geimpft

Der­weil herr­schen beim Kita-Per­so­nal gemisch­te Gefüh­le. „Mög­li­che Neben­wir­kun­gen machen mir natür­lich Sor­gen. Trotz­dem bin ich dank­bar, jetzt eine Imp­fung zu bekom­men“, erzählt Kat­ja Heel. Die 45-Jäh­ri­ge ist Erzie­he­rin im Kin­der­gar­ten St. Peter und Paul in Oer. Die Imp­fun­gen geben mehr Sicher­heit im Arbeits­all­tag, im Umgang mit den Kin­dern. Doch: „Eine frü­he­re Imp­fung wäre noch bes­ser gewe­sen.“ Wei­te­res Kita-Per­so­nal aus Oer-Erken­schwick und Reck­ling­hau­sen wird dann am 10. April in Reck­ling­hau­sen geimpft. Sven Ott­berg: „Die Pla­nun­gen für die Zweit­imp­fung in zwölf Wochen lau­fen bereits.“


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