Neue Kindertagesstätte

Unse­re Kita stim­bergZWER­GE ent­steht an der Stim­berg­stra­ße 165.

Sie befin­det sich in zen­tra­ler Lage in Oer-Erken­schwick auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Hal­len­bads und hat eine her­vor­ra­gen­de Anbin­dung an den öffent­li­chen Per­so­nen-Nah­ver­kehr. Durch die zen­tra­le Ver­or­tung las­sen sich der Sozi­al­raum mit den unter­schied­li­chen Ein­rich­tun­gen (Stadt­bü­che­rei, Feu­er­wehr, Spiel­plät­ze, …) und die nahe gele­ge­ne »Haard« oder die Hal­de päd­ago­gisch bes­tens mit Ihren Kin­dern erkunden. 

 

Bis zur Fer­tig­stel­lung des Neu­baus haben wir unse­re Arbeit seit August 2020 bereits in zwei »Über­gangs­grup­pen« auf­ge­nom­men. Auf­grund von Ver­zö­ge­run­gen am Bau, wer­den wei­te­re 55 Kin­der seit dem 23.08.2021 auch in unse­rem Ver­wal­tungs­ge­bäu­de an der Klein-Erken­schwi­cker-Stra­ße 17 betreut, das wir für den Kita-Betrieb her­ge­rich­tet haben.

Wir hof­fen, dass wir zeit­nah mit allen Grup­pen in den Neu­bau umzie­hen können.

Anmel­dun­gen für das Kin­der­gar­ten­jahr 2022/23:
Bis zum 10.11.2021 kön­nen Sie sich im Kita-Navi­ga­tor der Stadt Oer-Erken­schwick für die stim­bergZWER­GE vormerken.
Wenn Sie sich vor­her per­sön­lich infor­mie­ren wol­len, ver­ein­ba­ren Sie bit­te einen Termin:
Mail: kita@junikum.de
Mobil: 0176/18185415

Das juni­kum hat sich bereit­erklärt, die Trä­ger­schaft für eine neue Kita zu übernehmen.
Im Som­mer 2020 haben wir bereits zwei Über­gangs­grup­pen an zwei Stand­or­ten (Stim­berg­hal­le und Ver­eins­heim des FC 26) eröff­nen kön­nen. Die Stadt­ver­wal­tung hat dafür die Grup­pen spe­zi­ell umgebaut. 
Bis der Umzug in den Neu­bau erfolgt, füh­ren wir den Betrieb in den bei­den Über­gangs­grup­pen fort. Zudem haben wir für 55 Kin­der Betreu­ungs­plät­ze in unse­rer Geschäfts­stel­le an der Klein-Erken­schwi­cker-Stra­ße geschaffen. 
junikum Kita
© juni­kum GmbH
Wesens­merk­mal der stim­bergZWER­GE ist eine offe­ne Werkstatt-Arbeit.
Auch die Kita an sich wird für uns in den ers­ten Mona­ten eine „Werk­statt“. Die Aus­stat­tung wächst mit den Kin­dern. Wir beob­ach­ten, was die Kin­der benö­ti­gen und was noch fehlt. 
Eben­so wer­den die geplan­ten Abläu­fe und Struk­tu­ren sich ver­än­dern und von den Men­schen – Kin­dern, Pädagog*innen und Eltern – geprägt. 

99 Kin­der wer­den ab dem Som­mer 2021 in der Kita betreut:
●   10 Plät­ze für Kin­der unter 3 Jah­ren in einer alters­spe­zi­fi­schen Gruppe
●   12 Plät­ze für 2jährige Kin­der im offe­nen Werkstattkonzept
●   77 Plät­ze für Kin­der von 3 Jah­ren bis zum Schul­ein­tritt im offe­nen Werkstatkonzept

Kinder sind kompetente Gestalter ihres Alltags

Jedes Kind hat bereits unzäh­li­ge Bil­dungs- und Lern­er­fah­run­gen gesam­melt. Es kommt nicht als hilf­lo­ser Mensch in die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung. Es kann sich fort­be­we­gen und hat Wege gefun­den sich zu ver­stän­di­gen. Was das Kind schon allein kann, soll es auch alleine/ selb­stän­dig machen.
In der Kita braucht das Kind Schutz, Sicher­heit, Gebor­gen­heit und Her­aus­for­de­run­gen. Es steht immer wie­der Situa­tio­nen gegen­über, die es her­aus­for­dern und in denen es sei­ne Fähig­kei­ten wei­ter ent­wi­ckeln kann. Dafür muss es bereits Erlern­tes zunächst ganz oft wie­der­ho­len und ver­tie­fen. Erst dann wird es sich neu­en Her­aus­for­de­run­gen stellen. 

Wonach wählt das Kind, womit es sich beschäftigt?
  Es ori­en­tiert sich an ande­ren Kindern,
  es wählt das, was es bereits kennt oder kann, 
  es wählt das, was neu ist und eine gro­ße Neu­gier auslöst.

Die­se drei Grund­an­nah­men wol­len wir in unse­rer Kita berück­sich­ti­gen. Durch die Gestal­tung und Aus­stat­tung der Kita wol­len wir Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen, damit jedes Kind sich an dem ori­en­tie­ren kann, was gera­de im Vor­der­grund steht.
Es sucht sich aus, mit wem es etwas zusam­men machen oder spie­len möch­te. Oder es ori­en­tiert sich am Mate­ri­al oder Ange­bot und wählt dabei zwi­schen Vetrau­tem oder Herausforderndem.

Die Rolle der Pädagog*in

Die Pädagog*in beglei­tet und unter­stützt das Kind in sei­ner Ent­wick­lung. Eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung dafür ist, dass sie die Kin­der in ihrem All­tag auf­merk­sam beob­ach­tet. Sie ach­tet dar­auf, wie es sich mit­teilt und unter­stützt es dabei, sich mit­zu­tei­len. Sie gesteht dem Kind zu, dass es eige­ne Ent­schei­dun­gen trifft und mit ande­ren Kin­dern zusam­men Lösun­gen findet.
Die Pädagog*in greift dabei nicht vor­weg oder gibt vor, son­dern sie regt dazu an, dass die Kin­der Ideen und Lösun­gen finden. 
Mit der zuneh­men­den Selb­stän­dig­keit des Kin­des wird es auch zum Vor­bild für ande­re, jün­ge­re Kin­der. Die Grup­pe wird damit auch für das Kind eine Ori­en­tie­rung und eine acht­sa­me Lern­ge­mein­schaft. Umso mehr Ver­ant­wor­tung die Kin­der für sich selbst und die Gemein­schaft über­neh­men, umso weni­ger Steue­rung und Kon­trol­le ist durch die Erwach­se­nen erforderlich.
Auch in den Akti­vi­tä­ten spie­gelt sich die­se Hal­tung wie­der. Die Pädagog*in gibt die The­men in der Regel nicht vor, son­dern greift die The­men auf, die sie in der All­tags­welt des Kin­des beobachtet. 

Tagesablauf

7.00 Uhr   Öff­nung der Frühbetreuung
Vor­be­rei­tung des Kin­der­re­stau­rants für das Frühstück
Ankom­men im Theaterraum

8.00 Uhr   Öff­nung der Werkstatt-Räume
Das ankom­men­de Kind mel­det sich bei sei­ner Bezugserzieher*in im jewei­li­gen Werk­statt-Raum an und wird begrüßt, hier ist sei­ne Garderobe

9.00 Uhr   Mor­gen­kreis im Raum der Bezugserzieher*in
Wel­che Erleb­nis­se gibt es, was möch­te das Kind mitteilen?
Gibt es Fes­te, Geburts­ta­ge oder ähnliches?
Was hat das Kind am gest­ri­gen Tag in der Kita oder in der Frei­zeit erlebt?
In wel­chen Raum möch­te das Kind heu­te spie­len, wor­an möch­te es (wei­ter) „arbei­ten“?

Anschl.   Jedes Kind geht in die von ihm gewähl­te Werkstatt

11.00 — 13.00 Uhr   Essenspause
Es gibt zwei Essens­zei­ten, das Kind kann wäh­len, ob es an der ers­ten oder zwei­ten Essens­zeit teil­neh­men möchte

danach   Wei­te­res Spiel bis zur Abho­lung des Kindes 
Die Räume
© juni­kum GmbH
In der Kita gibt es vier „Werkstatt“-Räume und das Außen­ge­län­de als fünf­ten Raum. Das Kind kann wäh­len wo es sich auf­hal­ten und wel­chen Inter­es­sen es nach­ge­hen möch­te.

Die Werkstatträume

Jeder Raum wird so gestal­tet, dass es dem Kind Spaß macht, sich dar­in zu ver­tie­fen und aus­zu­pro­bie­ren. Der Raum soll daher alle Sin­ne anspre­chen und mit dafür pas­sen­dem Mate­ri­al aus­ge­stat­tet sein.

Bau­en und Konstruieren
Es gibt Bau­stei­ne, Holz, Papp­schach­teln und viel­fäl­ti­ge All­tags­ma­te­ria­li­en, aus denen das Kind wäh­len kann. Es kann hoch oder groß­flä­chig bau­en, kon­stru­ie­ren und The­men­wel­ten in das Spiel integrieren.
Ate­lier
Far­ben und Mate­ri­al laden das Kind im Ate­lier mit allen Sin­nen ein. Mit den Hän­den begreift es das Mate­ri­al, pro­biert Tech­ni­ken aus. Es lässt die­se auf sich wir­ken und ent­deckt Ähn­lich­kei­ten aus der Umwelt wieder.
Thea­ter-Raum
Das Kind taucht mit Klei­dung, Stof­fen und „Mobi­li­ar“ in eine ande­re Welt. Es pro­biert unter­schied­li­che Rol­len und tritt mit ande­ren in Kontakt. 
Bewe­gung
Im Bewe­gungs­raum erfährt das Kind sein Spiel mit dem gan­zen Kör­per. Es han­gelt und klet­tert an Sei­len und Net­zen, schult sein Gleich­ge­wicht und über­win­det Gren­zen, wenn es Höhen erklimmt, sich fal­len lässt oder sei­ne Kraft trainiert. 
Außen­ge­län­de
Das Außen­ge­län­de ist natur­nah ange­legt. Statt Klet­ter­ge­rä­ten wird das Gelän­de so gestal­tet, dass es natür­li­che Höhen aus Stei­nen oder Holz­stäm­men inte­griert. Auch das Expe­ri­men­tie­ren, bau­en und Mat­schen mit Was­ser und Sand hat sei­nen Platz. Dane­ben befin­den sich Schau­keln und eine Rut­sche auf dem Außengelände. 
Zu jeder Jah­res­zeit bie­tet der Außen­be­reich mit sei­nen hei­mi­schen Pflan­zen ande­re Sin­nes­ein­drü­cke. Das Kind darf die­se ent­de­cken und selbst zum Gärt­ner werden.
In der Natur­werk­statt bear­bei­tet das Kind gesam­mel­te oder gefun­de­ne Schät­ze. Es trai­niert sich dabei im Umgang mit Ham­mer oder Säge und wird zum Hand­wer­ker, wenn es neue Din­ge ent­ste­hen lässt.

Weitere Räume

Das Kin­der-Restau­rant
Ein zen­tra­ler Ort der Zusam­men­kunft und des sozia­len Mit­ein­an­ders ist das Kin­der­re­stau­rant. Beim Früh­stück und Mit­tag­essen erlebt das Kind die Gemein­schaft. Hier kom­men die Kin­der zusam­men und berich­ten von ihren Erlebnissen.
Das Kind bringt sein Früh­stück mit und früh­stückt zu einer selbst gewähl­ten Zeit.
Es über­nimmt Ver­ant­wor­tung, indem es den Tisch mit deckt und abräumt. Bei den Mahl­zei­ten kann es ver­schie­de­ne Spei­sen aus­pro­bie­ren und auch ent­de­cken was ande­re Kin­der essen. Das macht neugierig. 
Das Kind kann sich betei­li­gen, wenn Obst oder Gemü­se geschnit­ten, Sala­te oder Des­serts zube­rei­tet werden.
Mini-Räu­me
Für die jün­ge­ren Kin­der oder die Kin­der, die noch mehr Über­schau­bar­keit benö­ti­gen, gibt es z.B. einen Mini-Bau­raum oder ein Mini-Ate­lier. Dies sind Räu­me, die von ihrer Grö­ße und der Anzahl der dort spie­len­den Kin­der über­schau­ba­rer sind. Das erleich­tert es dem Kind einen Über­blick zu behal­ten. Ins­be­son­de­re im Über­gang von Kin­dern der U3-Grup­pe in die Werk­statt-Räu­me kön­nen die Mini-Räu­me ers­te Anlauf­punk­te sein.
Auch inner­halb des Kin­der­re­stau­rants gibt es einen klei­ne­ren Neben­raum, der sich an den Bedür­nis­sen der Jün­ge­ren orientiert. 
Die Mini-Räu­me ste­hen grund­sätz­lich jedoch allen Kin­dern offen.
Schlaf­räu­me
Hier kann das Kind schla­fen – mit­tags oder wenn es eine Pau­se benö­tigt. Das Kind kann zwi­schen einem Bett, einer Matrat­ze oder einem Schlaf­nest den geeig­ne­ten Ruhe­platz wäh­len. Wenn kei­ne Kin­der schla­fen, kann der Schlaf­raum, der an den Thea­ter­raum grenzt, auch zum Spie­len genutzt werden.
Ruhe- und Wellness-Raum
Trotz oder wegen viel Ein­drü­cke und Rei­ze braucht jedes Kind Rück­zugs­räu­me. Der Ruhe- und Well­ness­raum bie­tet hier­zu die Gele­gen­heit. Hier kann das Kind die wohl­tu­en­de Ruhe oder beru­hi­gen­de Musik genie­ßen. Es kann lau­schen, Geschich­ten zuhö­ren oder sich in einer Höh­le verkriechen.
Beson­ders Kin­der, die mit­tags nicht schla­fen, kön­nen hier ent­span­nen und wie­der Kraft tanken.
Sprach­werk­statt
Neben der Sprach­för­de­rung, die im All­tag der Kita inte­griert ist, ver­fügt die Sprach­werk­statt über Mate­ri­al und Anre­gun­gen, die das Kind zum Spre­chen und Erzäh­len auf­for­dern. Zu bestimm­ten Zei­ten gibt es Ange­bo­te in der Sprachwerkstatt. 

U3-Gruppe

U3-Gruppe
© pixabay
Inner­halb der stim­bergZWER­GE gibt es eine Grup­pe, die spe­ziel für Kin­der unter 3 Jah­ren geplant und aus­ge­stat­tet ist. Die­se benö­ti­gen oft noch eine über­schau­ba­re Grup­pen­grö­ße, Räu­me mit weni­ger Rei­zen und einen struk­tu­rier­te­ren Tagesablauf.
In der Regel wer­den in die­ser Grup­pe 10, maxi­mal 12 Kin­der betreut. 
Ein Spiel- und Klet­ter­turm bie­tet Rück­zugs­raum und Nischen für unter­schied­lichs­te Spielideen. 
Die Kin­der essen in der Regel mit den Pädagog*innen in der Grup­pe, da die Essens­zei­ten sich an den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen der Kin­der orientieren.
Im Wasch­raum gibt es einen Was­ser­be­reich, in dem das Kind Erfah­run­gen mit Was­ser sam­meln und Mat­schen kann. Der Wickel­platz ist extra für Klein­kin­der angepasst.
In einer Schlaf­land­schaft gibt es Ecken, Nischen und Ebe­nen, in denen das Kind zur Ruhe kom­men kann. 
Das Kind hat die Mög­lich­keit mit einer Pädagog*in allein oder in einer Klein­grup­pe das Außen­ge­län­de oder die Werk­statt­räu­me auf­zu­su­chen. Dazu bie­ten sich unter ande­rem die Mini-Räu­me an. 
Die Eingewöhnung
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Damit das Kind sich von sei­nen Eltern lösen und sei­ne Umwelt erkun­den kann, braucht es eine siche­re Basis in der Kita. Sicher­heit kön­nen eine Pädagog*in, die Räum­lich­kei­ten oder ande­re Kin­der sein. 
Unser Ein­ge­wöh­nungs­kon­zept geht davon aus, dass die Fami­lie sich in mit der Kita ver­traut macht und das Kind beim Ankom­men unterstützt. 
Dabei lernt das Kind mit einem Eltern­teil die Abläu­fe, die Räum­lich­kei­ten, die Pädagog*innen und die ande­ren Kin­der kennen.

Die Eltern neh­men wäh­rend der Ein­ge­wöh­nungs­zeit am Leben in der Kita teil. Da nicht alle Kin­der und ihre Eltern gleich­zei­tig in der Kita sind, bleibt die Grup­pe über­schau­bar und die Fami­lie macht sich mit den unter­schied­li­chen Abläu­fen ver­traut (Früh­stück, Mor­gen­kreis, Werk­statt­zeit, Mit­tags­si­tua­ti­on, ggf. Schlafsituation).

Erst wenn das Kind deut­lich signa­li­siert, dass es in der Kita eine siche­re Basis hat, ver­rin­gert sich die Prä­senz der Eltern. Die­se Basis zeigt sich z.B. indem das Kind eigen­stän­dig die unter­schied­li­chen Räu­me auf­sucht, sich mit dem Mate­ri­al beschäf­tigt, es sich von den Pädagog*innen ver­sor­gen lässt oder sie als Ansprech­per­so­nen für sei­ne Belan­ge auswählt.

Jede Fami­lie hat eine Bezugspädagog*in. Mit ihr kön­nen aktu­el­le Fra­gen bespro­chen wer­den. Sie doku­men­tiert in Abstim­mung mit den Kolleg*innen die Ent­wick­lung des Kin­des und führt Gesprä­che mit den Eltern. Sie berück­sich­tigt, dass jün­ge­re Kin­der ande­re Bedürf­nis­se und ande­re Auf­merk­sam­keit benötigen.


Wer beglei­tet die Eingewöhnung?
Wäh­rend der Ein­ge­wöh­nung wird das Kind von einem Eltern­teil oder einer wich­ti­gen Bezugs­per­son beglei­tet. Dies soll­te nach Mög­lich­keit immer die sel­be Per­son sein.

Wie kann ich die Ein­ge­wöh­nung zeit­lich einplanen?
Sie kom­men mit Ihrem Kind in der ers­ten Woche für jeweils für 1 bis 2 Stun­den zu unter­schied­li­chen Zei­ten. Wir tei­len Ihnen für die ers­te Woche die genau­en Zei­ten mit. 
Wäh­rend der zwei­ten Woche kann meist schon eine behut­sa­me Tren­nung erfol­gen. Die Eltern hal­ten sich in einem ande­ren Raum oder in der Nähe auf, hal­ten sich in jedem Fall aber verfügbar. 
Frü­hes­tens in der drit­ten Woche kann das Kind im vol­len Stun­den­um­fang betreut wer­den. Bei man­chen Kin­dern dau­ert dies aber auch länger.

Die Ein­ge­wöh­nungs­zeit ist abhän­gig vom Kind und daher nicht ganz plan­bar. Die Eltern stim­men sich mit der Erzieher*in ab, wie sie sich ver­hal­ten sol­len und was der nächs­te Schritt sein kann. 
junikum Kita
© Pixabay
Die Her­aus­for­de­rung unse­re päd­ago­gi­sche Arbeit um eine Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung erwei­tern zu kön­nen, neh­men wir als Auf­trag ger­ne an. Wir brin­gen in unser neu­es Hand­lungs­feld unse­re lang­jäh­ri­ge Kom­pe­tenz in der ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Jugend­hil­fe ein.

Das Kind steht im Mit­tel­punkt mit sei­nen Stär­ken, sei­nen Bedürf­nis­sen, sei­ner Neu­gier und dem Drang nach Entwicklung.
Päd­ago­gi­sches Arbei­ten heißt mit Men­schen in Bezie­hung tre­ten und dabei unse­rem fach­li­chen Auf­trag nachzukommen.
Eltern müs­sen am All­tag ihres Kin­des Anteil neh­men kön­nen, wenn sie die Betreu­ung in frem­de Hän­de geben; nur so bau­en sie ver­trau­en auf und ver­mit­teln dem Kind Sicherheit
Pro­ble­me und Stol­per­stei­ne sind der Motor für Inno­va­ti­on, sie sind kei­ne Nie­der­la­gen – das wer­den wir gera­de im Neu­an­fang mer­ken, wenn nicht alles rund läuft.
Auf trag­fä­hi­ge Netz­wer­ke kommt es an – wir müs­sen nicht alles allei­ne schaf­fen. Es ist gut, Kolleg*innen, Eltern oder Nach­barn an Lösun­gen zu betei­li­gen, die­se Erfah­rung sol­len auch die Kin­der machen.

Unse­re Hal­tung und unser Menschenbild
Ihre Kin­der und Sie als Fami­li­en sol­len gemäß unse­res christ­li­chen und huma­nis­ti­schen Grund­ver­ständ­nis­ses in unse­rer Ein­rich­tung erfah­ren, dass jeder Mensch eine von Gott geschenk­te Wür­de besitzt, die unbe­dingt zu respek­tie­ren ist. Unse­re Grund­sät­ze gel­ten gegen­über allen Men­schen, die unse­re Ein­rich­tung besu­chen oder in ihr tätig sind, unab­hän­gig ihrer reli­giö­sen oder welt­an­schau­li­chen Her­kunft. Wir bie­ten uns als ein glaub­wür­di­ges Vor­bild an, das ein­la­dend und über­zeu­gend wir­ken soll, aber nie­man­den zwin­gen will. Unse­re päd­ago­gi­sche Arbeit beschränkt sich dem­zu­fol­ge nicht aus­schließ­lich auf die Anwen­dung erlern­ter Metho­den, son­dern erfor­dert auch die eige­ne Per­sön­lich­keit und Indi­vi­dua­li­tät einzubringen.

Ent­wick­lungs­för­de­rung nach dem situa­ti­ons­ori­en­tier­ten Ansatz
Die päd­ago­gi­sche Arbeit in der Ein­rich­tung ist auf die indi­vi­du­el­len Ent­wick­lungs­zie­le des jewei­li­gen Kin­des aus­ge­rich­tet. Sie zielt eben­so auf die Grup­pe als kon­kre­ten För­der­ort ab. Dabei stellt die Grup­pe mit­tels eines wohl­tu­en­den Kli­mas ein Lern­feld für das Sozi­al­ver­hal­ten der ein­zel­nen Kin­der dar. Durch die hand­lungs­ori­en­tier­te Päd­ago­gik wird die Fähig­keit zur prak­ti­schen Lebens­be­wäl­ti­gung dem Alter ent­spre­chend geför­dert. Die Struk­tu­rie­rung des All­tags ver­mit­telt Sicher­heit, Ori­en­tie­rung sowie Sta­bi­li­tät und unter­stützt dadurch wesent­li­che Erziehungsziele.

Ein­be­zie­hung der Eltern und Familien
Wir gehen davon aus, dass eine för­der­li­che Arbeit mit dem Kind nur gelin­gen kann, wenn Elternund Fami­li­en Ver­trau­en in unse­re Arbeit haben, indem sie ein­be­zo­gen wer­den und Anteil neh­men kön­nen. Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung ver­ste­hen wir als eine Fami­li­en unter­stüt­zen­de Bil­dungs­ein­rich­tung und damit Teil des Sozialraums. 
junikum Kita
© juni­kum GmbH
Mit der Auf­nah­me Ihres Kin­des in unse­rer Kin­der­ta­ges­stät­te erfolgt häu­fig die ers­te Lösung des Kin­des von sei­nen Bin­dungs­per­so­nen. Vor die­sem Hin­ter­grund stellt die inten­si­ve Ein­be­zie­hung der Eltern in die Arbeit einen wich­ti­gen Bau­stein dar.

Wir betrach­ten Sie als Part­ner in einem gemein­sa­men Pro­zess, der nur durch akti­ve Betei­li­gung aller gelin­gen kann. Wir berück­sich­ti­gen dabei, dass Eltern, eben­so wie Kin­der, unter­schied­lich und anders sind. Die unter­schied­li­chen Lebens­ent­wür­fe, sozia­le, kul­tu­rel­le, eth­ni­sche und reli­giö­se Aspek­te prä­gen die Erziehungsvorstellungen.

Die­se Unter­schied­lich­keit erken­nen wir an und wol­len einen Raum schaf­fen, in dem sich Eltern, Kin­der und Fach­kräf­te begeg­nen und von den Unter­schied­lich­kei­ten ler­nen kön­nen. Ein wich­ti­ger Erfolgs­fak­tor für eine gelin­gen­de Zusam­men­ar­beit zwi­schen Eltern und Fach­kräf­ten ist die Trans­pa­renz. Durch regel­mä­ßi­ge, ver­ständ­li­che Infor­ma­tio­nen erhal­ten die Eltern Ein­blick in die Pla­nun­gen und Abläu­fe in der Ein­rich­tung, ver­bun­den mit der Ein­la­dung, sich ein­zu­brin­gen. Damit wol­len wir eine akti­ve Betei­li­gung der Eltern erreichen.

Eben­so wie bei den Kin­dern sehen wir auch Beschwer­den und Anre­gun­gen von Eltern als eine Mög­lich­keit, mit­ein­an­der in den Aus­tausch zu kom­men und uns kon­ti­nu­ier­lich zu verbessern.

For­men und Ange­bo­te des gemein­sa­men Austauschs:
●   Aus­führ­li­ches Anmel­de- und Aufnahmegespräch
●   Betei­li­gung der Eltern wäh­rend der Eingewöhnung
●   Regel­mä­ßi­ge Eltern­ge­sprä­che hin­sicht­lich des Ent­wick­lungs­stand Ihres Kindes
●   Tür- und Angel-Gespräche
●   Elternbriefe
●   Täg­lich aktua­li­sier­te Info­ta­feln an den Gruppen
●   Hospitationsmöglichkeiten
●   Fes­te und Feiern
●   Eltern­aben­de zu ver­schie­de­nen Themen
●   Sit­zun­gen des Eltern­bei­rats und des Rats der Kindertageseinrichtung
●   Eltern-Kind-Nachmittage
●   Offe­nes Elterncafé
●   Abschluss­ge­sprä­che zum Ende der Kindergartenzeit
Team der stimbergZWERGE
© juni­kum (Teil des künf­ti­gen Mitarbeiter*innen-Teams)
Die Ein­rich­tungs­lei­tung (Diplom-Päd­ago­gin) ist für die Umset­zung und Wei­ter­ent­wick­lung der Kon­zep­ti­on sowie die Per­so­nal­ent­wick­lung ver­ant­wort­lich. Sie hat einen Gesamt­über­blick über die Kin­der und koor­di­niert die Wei­ter­ent­wick­lung der Einrichtung.

Für die Betreu­ung Ihrer Kin­der in unse­rer Kin­der­ta­ges­stät­te beschäf­ti­gen wir als Fach- und Ergän­zungs­kräf­te Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen. Dar­über hin­aus set­zen wir auch Berufspraktikant*innen und Aus­zu­bil­den­de (Pra­xis­in­te­grier­te Aus­bil­dung als Erzieher*in) ein.

Wir enga­gie­ren uns in der Aus­bil­dung künf­ti­ger Fach­kräf­te und koope­rie­ren mit ver­schie­de­nen Fachschulen.
Regel­mä­ßig bie­ten wir Schüler*innen in der Erzie­her­aus­bil­dung die Mög­lich­keit für mehr­wö­chi­ge Prak­ti­ka oder ein Jahrespraktikum. 

Die Mit­ar­bei­ten­den berei­chern die Ein­rich­tung mit ihrer Berufs­er­fah­rung aus unter­schied­li­chen Kin­der­ta­ges­stät­ten und ande­ren sozi­al­päd­ago­gi­schen Arbeits­fel­dern. Die­sen Erfah­rungs­schatz nut­zen wir für eine mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Bil­dung und För­de­rung der Kin­der. Eini­ge Mit­ar­bei­ten­de ver­fü­gen über eine Zusatzqualifikation.

Wenn Kin­der einen zusätz­li­chen För­der­be­darf haben, wer­den Inte­gra­ti­ons­kräf­te ein­ge­setzt. Sie die­nen der Über­win­dung teil­ha­be­ein­schrän­ken­der Beeinträchtigungen. 
junikum Kita
© juni­kum GmbH
Mon­tag bis Freitag:

» 25 Stun­den: 07.30 bis 12.30 Uhr
» 35 Stun­den (im Block): 07.30 bis 14.30 Uhr
» 35 Stun­den (geteilt): 07.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.30 Uhr
» 45 Stun­den: 07.30 bis 16.30 Uhr

Ab 01.08.2021 gewähr­leis­ten wir eine Früh­be­treu­ung ab 07.00 Uhr.

Unse­re Ein­rich­tung ist an 25 Tagen im Jahr, die sich über­wie­gend auf die Schul­fe­ri­en ver­tei­len, geschlos­sen. Die Schlie­ßungs­zei­ten wer­den jähr­lich mit dem Rat der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung abge­stimmt und früh­zei­tig allen Eltern bekannt gege­ben. Wenn Eltern wäh­rend der Schlie­ßungs­zei­ten für ihr Kind eine Betreu­ung benö­ti­gen, kann dies bei früh­zei­ti­ger Abstim­mung in Koope­ra­ti­on mit ande­ren Ein­rich­tun­gen in Oer-Erken­schwick geklärt werden. 

Kurz-Infor­ma­tio­nen
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Info-Bro­schü­re der Einrichtung
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Kita-ABC der stimbergZWERGE

Infor­ma­tio­nen zum Verpflegungsportal
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Kurz­an­lei­tung für das Ver­pfle­gungs­por­tal (Deutsch)
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Kurz­an­lei­tung für das Ver­pfle­gungs­por­tal (Pol­nisch)
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Kurz­an­lei­tung für das Ver­pfle­gungs­por­tal (Tür­kisch)
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Kurz­an­lei­tung für das Ver­pfle­gungs­por­tal (Rus­sisch)
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Kurz­an­lei­tung für das Ver­pfle­gungs­por­tal (Fran­zö­sisch)
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Kurz­an­lei­tung für das Ver­pfle­gungs­por­tal (Ara­bisch)
bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57 Kurz­an­lei­tung für das Ver­pfle­gungs­por­tal (Far­si)

Bianca König

Bian­ca König
Lei­tung der Kindertageseinrichtung
Mobil: 0176/18185415 | Mail:
kita@junikum.de

Stein­ra­pe­ner Weg 80 | Stim­berg­stra­ße 189a | Klein-Erken­schwi­cker-Stra­ße 17
(künf­tig: Stim­berg­stra­ße 165)

D‑45739 Oer-Erken­schwick


Bereichs­lei­tung: Mar­tin Petrat

 


Kon­takt zum junikum

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