Kita Stimbergzwerge
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Im Novem­ber 2021 haben wir die KiTa »stim­bergZWER­GE« an der Stim­berg­stra­ße 165 eröff­net. Sie befin­det sich in zen­tra­ler Lage in Oer-Erken­schwick auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Hal­len­bads und hat eine her­vor­ra­gen­de Anbin­dung an den öffent­li­chen Per­so­nen-Nah­ver­kehr. Durch die zen­tra­le Ver­or­tung las­sen sich der Sozi­al­raum mit den unter­schied­li­chen Ein­rich­tun­gen (Stadt­bü­che­rei, Feu­er­wehr, Spiel­plät­ze und vie­les mehr) und die nahe gele­ge­ne »Haard« oder die Hal­de päd­ago­gisch bes­tens mit Ihren Kin­dern erkunden.

Bis zur Fer­tig­stel­lung des Neu­baus haben wir unse­re Arbeit seit August 2020 bereits in zwei Über­gangs­grup­pen aufgenommen.

Wesens­merk­mal der stim­bergZWER­GE ist eine offe­ne Werk­statt-Arbeit. Auch die Kita an sich ist für uns eine „Werk­statt“. Die Aus­stat­tung wächst mit den Kin­dern. Wir beob­ach­ten, was die Kin­der benö­ti­gen und was noch fehlt. Eben­so ver­än­dern sich die geplan­ten Abläu­fe und Struk­tu­ren und­wer­den von den Men­schen – Kin­dern, Pädagog*innen und Eltern – geprägt.

 

Platz für 99 Kinder


  • 10 Plät­ze für Kin­der unter 3 Jah­ren in einer alters­spe­zi­fi­schen Gruppe
  • 12 Plät­ze für 2jährige Kin­der im offe­nen Werkstattkonzept
  • 77 Plät­ze für Kin­der von 3 Jah­ren bis zum Schul­ein­tritt im offe­nen Werkstattkonzept

Anmel­dun­gen


Wenn Sie Ihr Kind in der Kita »stim­bergZWER­GE« anmel­den wol­len, regis­trie­ren Sie sich im Kita-Navi­ga­tor der Stadt Oer-Erken­schwick. Hier kön­nen Sie unse­re Kita als Wunsch ange­ben. Ger­ne kön­nen Sie sich vor­her bei uns über unse­re Arbeit infor­mie­ren. Neh­men Sie dazu Kon­takt auf und ver­ein­ba­ren Sie bit­te einen Ter­min mit uns.

 

Kinder sind kompetente Gestalter ihres Alltags

Jedes Kind hat bereits unzäh­li­ge Bil­dungs- und Lern­er­fah­run­gen gesam­melt. Es kommt nicht als hilf­lo­ser Mensch in die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung. Es kann sich fort­be­we­gen und hat Wege gefun­den sich zu ver­stän­di­gen. Was das Kind schon allein kann, soll es auch alleine/ selb­stän­dig machen. In der Kita braucht das Kind Schutz, Sicher­heit, Gebor­gen­heit und Her­aus­for­de­run­gen. Es steht immer wie­der Situa­tio­nen gegen­über, die es her­aus­for­dern und in denen es sei­ne Fähig­kei­ten wei­ter ent­wi­ckeln kann. Dafür muss es bereits Erlern­tes zunächst ganz oft wie­der­ho­len und ver­tie­fen. Erst dann wird es sich neu­en Her­aus­for­de­run­gen stellen.

Wonach wählt das Kind, womit es sich beschäftigt?

●   Es ori­en­tiert sich an ande­ren Kindern,
●   es wählt das, was es bereits kennt oder kann,
●   es wählt das, was neu ist und eine gro­ße Neu­gier auslöst.

Die­se drei Grund­an­nah­men wol­len wir in unse­rer Kita berück­sich­ti­gen. Durch die Gestal­tung und Aus­stat­tung der Kita wol­len wir Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen, damit jedes Kind sich an dem ori­en­tie­ren kann, was gera­de im Vor­der­grund steht. Es sucht sich aus, mit wem es etwas zusam­men machen oder spie­len möch­te. Oder es ori­en­tiert sich am Mate­ri­al oder Ange­bot und wählt dabei zwi­schen Vetrau­tem oder Herausforderndem.

7.00 Uhr Öff­nung der Frühbetreuung
Vor­be­rei­tung des Kin­der­re­stau­rants für das Frühstück
Ankom­men im Theaterraum

8.00 Uhr: Öff­nung der Werkstatt-Räume
Das ankom­men­de Kind mel­det sich bei sei­ner Bezugserzieher*in im jewei­li­gen Werk­statt-Raum an und wird begrüßt, hier ist sei­ne Garderobe

9.00 Uhr: Mor­gen­kreis im Raum der Bezugserzieher*in
Wel­che Erleb­nis­se gibt es, was möch­te das Kind mitteilen?
Gibt es Fes­te, Geburts­ta­ge oder ähnliches?
Was hat das Kind am gest­ri­gen Tag in der Kita oder in der Frei­zeit erlebt?
In wel­chen Raum möch­te das Kind heu­te spie­len, wor­an möch­te es (wei­ter) „arbei­ten“?

Anschlie­ßend: Jedes Kind geht in die von ihm gewähl­te Werkstatt

11.00 bis 13.00 Uhr: Essenspause
Es gibt zwei Essens­zei­ten, das Kind kann wäh­len, ob es an der ers­ten oder zwei­ten Essens­zeit teil­neh­men möchte

Danach: Wei­te­res Spiel bis zur Abho­lung des Kindes 

Die Pädagog*in beglei­tet und unter­stützt das Kind in sei­ner Ent­wick­lung. Eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung dafür ist, dass sie die Kin­der in ihrem All­tag auf­merk­sam beob­ach­tet. Sie ach­tet dar­auf, wie es sich mit­teilt und unter­stützt es dabei, sich mit­zu­tei­len. Sie gesteht dem Kind zu, dass es eige­ne Ent­schei­dun­gen trifft und mit ande­ren Kin­dern zusam­men Lösun­gen fin­det. Die Pädagog*in greift dabei nicht vor­weg oder gibt vor, son­dern sie regt dazu an, dass die Kin­der Ideen und Lösun­gen fin­den. Mit der zuneh­men­den Selb­stän­dig­keit des Kin­des wird es auch zum Vor­bild für ande­re, jün­ge­re Kin­der. Die Grup­pe wird damit auch für das Kind eine Ori­en­tie­rung und eine acht­sa­me Lern­ge­mein­schaft. Umso mehr Ver­ant­wor­tung die Kin­der für sich selbst und die Gemein­schaft über­neh­men, umso weni­ger Steue­rung und Kon­trol­le ist durch die Erwach­se­nen erfor­der­lich. Auch in den Akti­vi­tä­ten spie­gelt sich die­se Hal­tung wie­der. Die Pädagog*in gibt die The­men in der Regel nicht vor, son­dern greift die The­men auf, die sie in der All­tags­welt des Kin­des beobachtet.

Die Ein­rich­tungs­lei­tung (Diplom-Päd­ago­gin) ist für die Umset­zung und Wei­ter­ent­wick­lung der Kon­zep­ti­on sowie die Per­so­nal­ent­wick­lung ver­ant­wort­lich. Sie hat einen Gesamt­über­blick über die Kin­der und koor­di­niert die Wei­ter­ent­wick­lung der Einrichtung.

Für die Betreu­ung Ihrer Kin­der in unse­rer Kin­der­ta­ges­stät­te beschäf­ti­gen wir als Fach- und Ergän­zungs­kräf­te Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen. Dar­über hin­aus set­zen wir auch Berufspraktikant*innen und Aus­zu­bil­den­de (Pra­xis­in­te­grier­te Aus­bil­dung als Erzieher*in) ein.

Wir enga­gie­ren uns in der Aus­bil­dung künf­ti­ger Fach­kräf­te und koope­rie­ren mit ver­schie­de­nen Fach­schu­len. Regel­mä­ßig bie­ten wir Schüler*innen in der Erzie­her­aus­bil­dung die Mög­lich­keit für mehr­wö­chi­ge Prak­ti­ka oder ein Jahrespraktikum.

Die Mitarbeiter*innen berei­chern die Ein­rich­tung mit ihrer Berufs­er­fah­rung aus unter­schied­li­chen Kin­der­ta­ges­stät­ten und ande­ren sozi­al­päd­ago­gi­schen Arbeits­fel­dern. Die­sen Erfah­rungs­schatz nut­zen wir für eine mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Bil­dung und För­de­rung der Kin­der. Eini­ge Mitarbeiter*innen ver­fü­gen über eine Zusatzqualifikation.

Wenn Kin­der einen zusätz­li­chen För­der­be­darf haben, wer­den Inte­gra­ti­ons­kräf­te ein­ge­setzt. Sie die­nen der Über­win­dung teil­ha­be­ein­schrän­ken­der Beeinträchtigungen.

Mon­tag bis Freitag:

» 25 Stun­den: 07.30 bis 12.30 Uhr
» 35 Stun­den (im Block): 07.30 bis 14.30 Uhr
» 35 Stun­den (geteilt): 07.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.30 Uhr
» 45 Stun­den: 07.30 bis 16.30 Uhr

Eine Früh­be­treu­ung ist ab 07.00 Uhr möglich.

Unse­re Ein­rich­tung ist an 25 Tagen im Jahr, die sich über­wie­gend auf die Schul­fe­ri­en ver­tei­len, geschlos­sen. Die Schlie­ßungs­zei­ten wer­den jähr­lich mit dem Rat der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung abge­stimmt und früh­zei­tig allen Eltern bekannt gege­ben. Wenn Eltern wäh­rend der Schlie­ßungs­zei­ten für ihr Kind eine Betreu­ung benö­ti­gen, kann dies bei früh­zei­ti­ger Abstim­mung in Koope­ra­ti­on mit ande­ren Ein­rich­tun­gen in Oer-Erken­schwick geklärt werden.

 


 

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