Türschild mit Kindergarten-Logo ist schon fertig

Bild­zei­le Bei­trags­bild: So sieht das Logo für die „Stim­bergzwer­ge“ aus: (v.l.) die Bau­her­ren Frank Staf­fel und Oli­ver Mum­me, juni­kum-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kurth, Kita-Lei­te­rin Bian­ca König und die Namens­ge­be­rin­nen Sarah Kell­ner und Anja Sei­ler. Pho­to­credit: © Mar­tin Pyplatz, Stimberg-Zeitung

Neue Juni­kum-Kita hat kei­ne fes­ten Grup­pen — so will das „Stimbergzwerge“-Team mit den Kin­dern arbeiten

Von Micha­el Diet­rich. Das Fami­li­en­zen­trum „Stim­bergzwer­ge“ star­tet am 1. August nicht nur mit fes­ten Grup­pen, son­dern mit offe­nen Grup­pen nach der Metho­de der Werk­statt­päd­ago­gik. Geplant sind ein Kin­der­re­stau­rant, ein Kunst­ate­lier, eine Bau- und Kon­struk­ti­ons- sowie eine Thea­ter­werk­statt. „Nur die U3-Kin­der blei­ben in einer Grup­pe unter sich“, sag­te Kita-Lei­te­rin Bian­ca König ges­tern bei der Vor­stel­lung des Kin­der­gar­ten-Logos an der Bau­stel­le. Die 36 Stim­bergzwer­ge, die seit ver­gan­ge­nen August in zwei Über­gangs­grup­pen in der Stim­berg­hal­le (zwölf Kin­der) und im FC-Ver­eins­heim in Rapen (24) betreut wer­den, haben die Bau­stel­le an der Stim­berg­stra­ße schon mehr­mals besucht. „Wir freu­en uns schon auf den Umzug“, sagt König.

Roh­bau der Fünf-Grup­pen­ein­rich­tung in Oer-Erken­schwick steht

Der­weil geht es auf der Bau­stel­le in Oer-Erken­schwick plan­mä­ßig vor­an. Wäh­rend an der Fas­sa­de gera­de der Klin­ker gesetzt wird, sind auch schon die Dach­de­cker auf dem Flach­dach am Werk. „Der Roh­bau steht. In Kür­ze kom­men die Fens­ter rein“, sag­te Bau­herr Oli­ver Mum­me. Der Oer-Erken­schwi­cker Unter­neh­mer baut als Inves­tor zusam­men mit Frank Staf­fel (Staf­fel Group Reck­ling­hau­sen) die Fünf-Grup­pen-Ein­rich­tung, die an den Kita Trä­ger ver­mie­tet wird. „Die 100 Kita-Plät­ze sind längst ver­ge­ben“, mein­te juni­kum-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kurth. Der brach­te ges­tern zum Orts­ter­min das Schild mit dem Logo der Stim­bergzwer­ge mit, das am Ein­gang der Kita mon­tiert wird. Außer­dem hat­te Kurth noch zwei dicke Blu­men­sträu­ße im Gepäck für die Gewin­ne­rin­nen des Namens­wett­be­werbs. Wegen der Pan­de­mie hat­te sich die Preis­ver­lei­hung verzögert.

Preis­geld und Blu­men für Gewin­ne­rin­nen des Namens­wett­be­werbs in Oer-Erkenschwick

Neben dem blu­mi­gen Dan­ke­schön beka­men die Namens­ge­be­rin­nen des neu­en Kin­der­gar­tens, Anja Sei­ler (41) aus Oer-Erken­schwick und Sarah Kell­ner (26) aus Reck­ling­hau­sen, jeweils 125 Euro Preis­geld. Mum­me und Staf­fel hat­ten 250 Euro für den Gewin­ner aus­ge­lobt, die sich die Frau­en nun tei­len. „Ich bin schon ganz stolz, dass eine Kita den Namen trägt, den ich vor­ge­schla­gen habe“, sagt Anja Sei­ler. Die Idee ist ihr beim Lesen der Stim­berg Zei­tung gekom­men: „Ich habe auf der Couch gele­gen und gedacht, wenn der Kin­der­gar­ten an der Stim­berg­stra­ße ist, muss auch Stim­berg im Namen vor­kom­men. Und Zwer­ge liegt bei Kin­dern natür­lich ganz nah.“ Die Reck­ling­häu­se­rin Sarah Kell­ner kennt sich am Stim­berg zwar nicht so gut aus: „Ich habe über Face­book von dem Wett­be­werb erfah­ren und ein­fach mal mit­ge­macht. Stim­berg­stra­ße und Stim­bergzwer­ge, das passt doch ganz gut.“

Auch cityInfo.tv berichtet:


Foto­credit: © Mar­tin Pyplatz, Stimberg-Zeitung

Zum Impfen in die Kapelle

Per­so­nal katho­li­scher Kitas erhält in Oer-Erken­schwick ers­te Dosis

Von Regi­ne Klein (Stim­berg­zei­tung). Das Per­so­nal der katho­li­schen Kin­der­gär­ten wur­de im Pfarr­zen­trum St. Josef in Oer-Erken­schwick geimpft. Auch städ­ti­sche Tages­pfle­ge­kräf­te und juni­kum-Per­so­nal ist dabei.

Mit Poli­zei­es­kor­te kamen am Sams­tag­vor­mit­tag 240 Impf­do­sen Astra­Se­ne­ca im Pfarr­zen­trum St. Josef in Oer-Erken­schwick an. Hier hieß es: Pik­sen im Akkord. Denn die Zen­tral­ren­da­tur, die Ver­wal­tungs­ein­rich­tung der Katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­den im Deka­nat Reck­ling­hau­sen, hat­te für die Erzie­he­rin­nen und Erzie­her der katho­li­schen Kin­der­gär­ten in Oer-Erken­schwick und Reck­ling­hau­sen einen Impf­ter­min orga­ni­siert – 240 Frau­en und Män­ner beka­men ihre ers­te Dosis, dar­un­ter auch Tages­pfle­ge­kräf­te der Stadt und juni­kum-Mit­ar­bei­ter. „Am 10. April ist ein zwei­ter Ter­min geplant“, erläu­tert Sven Ott­berg, Ver­wal­tungs­lei­ter der Zentralrendatur.

Katho­li­sche Kitas öff­nen in Oer-Erkenschwick

Nach­dem in eini­gen Städ­ten nach Imp­fun­gen am Wochen­en­de mon­tags gan­ze Kin­der­gär­ten geschlos­sen wer­den muss­ten, da sich das Per­so­nal wegen Impf­re­ak­tio­nen krank mel­de­te, wur­de vor­ge­sorgt: Die Kita-Mit­ar­bei­ter wur­den auf zwei Ter­mi­ne auf­ge­teilt. „Unse­re Kin­der­gär­ten sind am Mon­tag auf jeden Fall geöff­net. Es ist genü­gend Per­so­nal vor Ort“, erklärt Dirk Knü­ve­ner, Ver­bund­lei­ter der katho­li­schen Kin­der­gär­ten in Oer-Erkenschwick.

Die Reak­ti­on in den Ein­rich­tun­gen, end­lich geimpft zu wer­den, sei vor allem Erleich­te­rung gewe­sen. „Bei vie­len lie­gen die Ner­ven blank. Wir hat­ten die Kitas durch­ge­hend geöff­net. Für die Mit­ar­bei­ter ist Coro­na schließ­lich nicht zu Ende, wenn Fei­er­abend ist.“ Direkt neben dem Hun­ger­tuch in der Kapel­le setzt das Team der Pra­xis Lütte­cken aus Oer-Erken­schwick eine Sprit­ze nach der ande­ren. „Die Bege­ben­hei­ten sind hier super“, sagt Ärz­tin Julia Lütte­cken, und schaut sich in der Kapel­le um. Sie muss es wis­sen, denn mit Dr. Ernst-Wer­ner Lüt­te­ken und ihrem Pra­xis­team hat sie schon eini­ge Impf­ak­tio­nen in Alten­hei­men oder Schu­len durch­ge­führt. Die zu Imp­fen­den wer­den durch das Pfarr­zen­trum geleitet.

Kita-Per­so­nal aus Oer-Erken­schwick geimpft

Der­weil herr­schen beim Kita-Per­so­nal gemisch­te Gefüh­le. „Mög­li­che Neben­wir­kun­gen machen mir natür­lich Sor­gen. Trotz­dem bin ich dank­bar, jetzt eine Imp­fung zu bekom­men“, erzählt Kat­ja Heel. Die 45-Jäh­ri­ge ist Erzie­he­rin im Kin­der­gar­ten St. Peter und Paul in Oer. Die Imp­fun­gen geben mehr Sicher­heit im Arbeits­all­tag, im Umgang mit den Kin­dern. Doch: „Eine frü­he­re Imp­fung wäre noch bes­ser gewe­sen.“ Wei­te­res Kita-Per­so­nal aus Oer-Erken­schwick und Reck­ling­hau­sen wird dann am 10. April in Reck­ling­hau­sen geimpft. Sven Ott­berg: „Die Pla­nun­gen für die Zweit­imp­fung in zwölf Wochen lau­fen bereits.“


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Wände stehen — Jetzt Decke(l) drauf!

Die Wän­de der neu­en juni­kum-Kita »Stim­bergzwer­ge« ste­hen und das Gebäu­de ist ein­ge­rüs­tet. Auch die ers­ten Klin­ker­rei­hen sind bereits gesetzt. In der nächs­ten Woche kann die Decke gegos­sen wer­den. Damit kommt der Roh­bau einen gro­ßen Schritt wei­ter und der Innen­aus­bau kann beginnen.

Stimbergzwerge
© juni­kum GmbH

Pho­to­credit: © juni­kum GmbH

BFD im junikum super Studium-Vorbereitung

Timo-Joel Rei­chelt (18) erzählt von sei­nem Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst (BFD) im juni­kum: Bei mir war die Ent­schei­dung »Sozia­le Arbeit« stu­die­ren schon län­ger klar. Für das Stu­di­um brauch­te ich jedoch noch Pra­xis­er­fah­rung und Bekann­te haben mir gesagt, „Bewirb dich doch im junikum!”

An mei­nem Wunsch­ar­beits­platz gelandet

Da ich nicht mit ganz klei­nen Kin­dern arbei­ten woll­te, bin ich in der juni­tO­ER­BIT ein­ge­setzt. In der Wohn­grup­pe leben zur­zeit 7 Jun­gen zwi­schen 9 und 11 Jah­ren, die rund um die Uhr betreut wer­den. Momen­tan unter­stüt­ze ich die Jungs viel beim Home­schoo­ling. Aber ich über­neh­me auch vie­le ande­ren Auf­ga­ben im Tages­ab­lauf der Wohn­grup­pe. Ich spie­le mit den Kin­dern Fuß­ball, wir spie­len zusam­men oder ich küm­me­re mich um die Din­ge, die so anfallen.

Viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben im BFD

Beson­ders viel Spaß macht es mir, wenn wir Aus­flü­ge mit der Grup­pe unter­neh­men. Gera­de jetzt ist schön raus­zu­kom­men und etwas zu unter­neh­men. Es ist toll zu erle­ben, dass die Jungs das auch cool fin­den und wir alle mit­ein­an­der viel lachen. Als BFD­ler bin ich sonst auch viel mit dem Auto unter­wegs. Ich brin­ge die Kids zur Schu­le, fah­re sie zu Ter­mi­nen oder erle­di­ge Besor­gun­gen. Ich bin auch für die Wagen­pfle­ge zuständig.

Von Anfang an mit­ten in der Pädagogik

Klas­se fin­de ich, dass ich auch in vie­le päd­ago­gi­sche Tätig­kei­ten einen Ein­blick bekom­me. So beglei­te ich die Jungs zu Arzt­ter­mi­nen, neh­me an Team­ge­sprä­chen und Fall­su­per­vi­sio­nen teil. Dem­nächst wer­de ich mit einer Fach­kraft auch einen Fall­be­richt für eine Bera­tung erstel­len. Wenn es mal brenz­lig wird, zum Bei­spiel bei hef­ti­gen Kon­flik­ten mit einem Kind, wer­de ich sofort von den Kol­le­gen unter­stützt, wenn ich dies benö­ti­ge. Eigent­lich hät­te ich auch an der  Dees­ka­la­ti­ons­schu­lung teil­ge­nom­men, doch die muss­te wegen der Coro­na-Auf­la­gen lei­der ausfallen.

Bald mit viel Erfah­rung ins Stu­di­um starten

Mein Ziel ist nun ein dua­les Stu­di­um, damit ich wäh­rend­des­sen wei­ter im juni­kum arbei­ten kann. Ich hof­fe, dass ich den Stu­di­en­platz an der FOM in Dort­mund erhal­te und alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.


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Unsere KiTa hat einen Namen!!!

Nach­dem eine Jury drei Favo­ri­ten aus den über 80 Namens­vor­schlä­gen gewählt hat, haben nun auch die KiTa-Eltern und die Mit­ar­bei­ten­den der KiTa abge­stimmt. Mehr­heit­lich ist die Wahl auf »Stim­berg-Zwer­ge« gefallen.

Wir freu­en uns, dass so vie­le Namen­vor­schlä­ge ein­ge­gan­gen sind. Allen krea­ti­ven Köp­fen dafür einen herz­li­chen Dank! Eben­so dan­ken wir den Fami­li­en, die sich an der Abstim­mung betei­ligt haben.

Nun kön­nen die Pla­nun­gen weitergehen:

  • das Team arbei­tet flei­ßig an der Ent­wick­lung der päd­ago­gi­schen Konzeption
  • die Pla­nun­gen für die Ein­rich­tungs­kü­che lie­gen vor
  • für die Gestal­tung des Spiel- und Außen­ge­län­des gibt es ers­te Ideen, die nun vom Pla­nungs­bü­ro umge­setzt werden

Recht­zei­tig vor dem Win­ter­ein­bruch wur­den auch die Grund­stei­ne für die Mau­ern gelegt. Damit ist die Raum­auf­tei­lung nun gut zu sehen.

Stimbergzwerge
© juni­kum GmbH
Stimbergzwerge
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Stimbergzwerge
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Sobald der Frost vor­über ist, wer­den die Bau­ar­bei­ten im rasan­ten Tem­po weitergehen.


Pho­to­credit: © juni­kum GmbH