Neue Kindertagesstätte

Im August 2021 eröff­nen wir unse­re fünf­grup­pi­ge Kin­der­ta­ge­stät­te an der Stim­berg­stra­ße 165–167. Sie befin­det sich in zen­tra­ler Lage in Oer-Erken­schwick auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Hal­len­bads und hat eine her­vor­ra­gen­de Anbin­dung an den öffent­li­chen Per­so­nen-Nah­ver­kehr. Durch die zen­tra­le Ver­or­tung las­sen sich der Sozi­al­raum mit den unter­schied­li­chen Ein­rich­tun­gen (Stadt­bü­che­rei, Feu­er­wehr, Spiel­plät­ze, …) und die nahe gele­ge­ne »Haard« oder die Hal­de päd­ago­gisch bes­tens mit Ihren Kin­dern erkunden. 

Bis zur Fer­tig­stel­lung des Neu­baus haben wir unse­re Arbeit seit August 2020 bereits in zwei »Über­gangs­grup­pen« auf­ge­nom­men, die dann im nächs­ten Jahr im Neu­bau betreut wer­den. Nach­fol­gend hal­ten wir für Sie alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zur neu­en Kin­der­ta­ges­stät­te bereit….

© junikum GmbH
© juni­kum GmbH
Die Stadt­ver­wal­tung nimmt an den zwei Stand­or­ten erfor­der­li­che Umbau­ten vor, damit Ihre Kin­der bis zum Ein­zug in unse­re neue Ein­rich­tung im August 2021 adäquat betreut wer­den können. 

Über­gangs­grup­pe Stim­berg­stra­ße (Stim­berg­hal­le)



Ein Teil der Stim­berg­hal­le an der Stim­berg­stra­ße 198a wird eigens für die Bedürf­nis­se der jün­ge­ren Kin­der umge­baut. Dort ist aus­rei­chend Platz für eine Kita-Grup­pe für bis zu 12 Kin­der unter 3 Jah­ren. Zur Bewe­gungs­för­de­rung kann die Grup­pe die Sport­hal­le nutzen. 


Über­gangs­grup­pe Stein­ra­pe­ner Weg (Ver­eins­heim FC 26)



Ein Raum des Ver­eins­heims steht für eine Grup­pe Kin­der ab 3 Jah­ren zur Ver­fü­gung. Auch hier fin­den der­zeit ent­spre­chen­de Umbau­ten statt. Die Kin­der nut­zen hier die indi­vi­du­ell aus­ge­stat­te­ten Räum­lich­kei­ten, den angren­zen­den Sport­platz und einen klei­nen Spiel­platz. Die Grup­pe pro­fi­tiert von der Rand­la­ge für Natur­er­kun­dun­gen in den Feldern. 
junikum Kita
© juni­kum GmbH
Unse­re neue Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung zeich­net sich durch eine moder­ne Bau­wei­se in Tra­pez­form aus.

Gruppenformen (ab August 2021):

●   2 Grup­pen für Kin­der ab 3 Jahren
●   2 Grup­pen für Kin­der ab 2 Jahren
●   1 Grup­pe für Kin­der unter 3 Jahren

Innen­gar­ten — Vom groß­zü­gi­gen Ein­gangs­be­reich hat man einen direk­ten Blick in unse­ren ca. 70 qm gro­ßen Innen­gar­ten. Der Innen­gar­ten ist in das Gebäu­de inte­griert und die Kin­der kön­nen ihn betre­ten, ohne das Gebäu­de ver­las­sen zu müs­sen. Jah­res­zei­ten­un­ab­hän­gig kön­nen Ihre Kin­der die­sen bei­spiels­wei­se für den Anbau von Gemü­se nutzen. 

Unser päd­ago­gi­sches Kon­zept hat sich wäh­rend der Ent­wick­lungs­pha­se den Bedar­fen ange­passt. In Kür­ze beschrei­ben wir hier, wie wir unser offe­nes Werk­statt­kon­zept umset­zen werden.

Grup­pen — Rund um den Innen­gar­ten sind unse­re fünf Grup­pen ange­legt. Jede Grup­pe ver­fügt neben einem gro­ßen Grup­pen­raum über einen eige­nen Sani­tär­raum und zwei Neben­räu­me, die nach den Inter­es­sen und Bedürf­nis­sen der Kin­der genutzt wer­den können. 

Raum der Viel­falt — Die Mehr­zweck­hal­le steht für Moto­rik-Ange­bo­te, Bewe­gungs­bau­stel­len oder auch für Aktio­nen mit (Klein-) Grup­pen oder Eltern­tref­fen zur Ver­fü­gung. Dar­über hin­aus gibt es wei­te­re Besprechungs‑, Lager- und Wirt­schafts­räu­me sowie einen Per­so­nal- und Büroraum. 

Außen­ge­län­de — Das groß­zü­gi­ge Außen­ge­län­de wird rund um die bestehen­den alten Bäu­me gestal­tet. Vor allem in den Som­mer­mo­na­ten ist somit von Beginn an ein natür­li­cher Schat­ten­spen­der für die Kin­der vor­han­den . Die Spiel­ge­rä­te wer­den in die Hang­la­ge des Grund­stücks inte­griert. Hier ste­hen Ihren Kin­dern Schau­keln, Rut­schen, Spiel­häu­ser, Klet­ter­ge­rä­te sowie Was­ser- und Sand-Spiel­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Wir unter­neh­men mit Ihren Kin­dern regel­mä­ßig Akti­vi­tä­ten in den nahe­ge­le­ge­nen Nah­erho­lungs­ge­bie­te und ver­brin­gen abwechs­lungs­rei­che Vor­mit­ta­ge im Wald. 
junikum Kita
© pixabay
Die Her­aus­for­de­rung unse­re päd­ago­gi­sche Arbeit um eine Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung erwei­tern zu kön­nen, neh­men wir als Auf­trag ger­ne an. Wir brin­gen in unser neu­es Hand­lungs­feld unse­re lang­jäh­ri­ge Kom­pe­tenz in der ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Jugend­hil­fe ein. 

Das Kind steht im Mit­tel­punkt mit sei­nen Stär­ken, sei­nen Bedürf­nis­sen, sei­ner Neu­gier und dem Drang nach Entwicklung.
Päd­ago­gi­sches Arbei­ten heißt mit Men­schen in Bezie­hung tre­ten und dabei unse­rem fach­li­chen Auf­trag nachzukommen. 
Eltern müs­sen am All­tag ihres Kin­des Anteil neh­men kön­nen, wenn sie die Betreu­ung in frem­de Hän­de geben; nur so bau­en sie ver­trau­en auf und ver­mit­teln dem Kind Sicherheit
Pro­ble­me und Stol­per­stei­ne sind der Motor für Inno­va­ti­on, sie sind kei­ne Nie­der­la­gen – das wer­den wir gera­de im Neu­an­fang mer­ken, wenn nicht alles rund läuft. 
Auf trag­fä­hi­ge Netz­wer­ke kommt es an – wir müs­sen nicht alles allei­ne schaf­fen. Es ist gut, Kolleg*innen, Eltern oder Nach­barn an Lösun­gen zu betei­li­gen, die­se Erfah­rung sol­len auch die Kin­der machen.

Unse­re Hal­tung und unser Menschenbild
Ihre Kin­der und Sie als Fami­li­en sol­len gemäß unse­res christ­li­chen und huma­nis­ti­schen Grund­ver­ständ­nis­ses in unse­rer Ein­rich­tung erfah­ren, dass jeder Mensch eine von Gott geschenk­te Wür­de besitzt, die unbe­dingt zu respek­tie­ren ist. Unse­re Grund­sät­ze gel­ten gegen­über allen Men­schen, die unse­re Ein­rich­tung besu­chen oder in ihr tätig sind, unab­hän­gig ihrer reli­giö­sen oder welt­an­schau­li­chen Her­kunft. Wir bie­ten uns als ein glaub­wür­di­ges Vor­bild an, das ein­la­dend und über­zeu­gend wir­ken soll, aber nie­man­den zwin­gen will. Unse­re päd­ago­gi­sche Arbeit beschränkt sich dem­zu­fol­ge nicht aus­schließ­lich auf die Anwen­dung erlern­ter Metho­den, son­dern erfor­dert auch die eige­ne Per­sön­lich­keit und Indi­vi­dua­li­tät einzubringen.

Ent­wick­lungs­för­de­rung nach dem situa­ti­ons­ori­en­tier­ten Ansatz
Die päd­ago­gi­sche Arbeit in der Ein­rich­tung ist auf die indi­vi­du­el­len Ent­wick­lungs­zie­le des jewei­li­gen Kin­des aus­ge­rich­tet. Sie zielt eben­so auf die Grup­pe als kon­kre­ten För­der­ort ab. Dabei stellt die Grup­pe mit­tels eines wohl­tu­en­den Kli­mas ein Lern­feld für das Sozi­al­ver­hal­ten der ein­zel­nen Kin­der dar. Durch die hand­lungs­ori­en­tier­te Päd­ago­gik wird die Fähig­keit zur prak­ti­schen Lebens­be­wäl­ti­gung dem Alter ent­spre­chend geför­dert. Die Struk­tu­rie­rung des All­tags ver­mit­telt Sicher­heit, Ori­en­tie­rung sowie Sta­bi­li­tät und unter­stützt dadurch wesent­li­che Erziehungsziele.

Ein­be­zie­hung der Eltern und Familien
Wir gehen davon aus, dass eine för­der­li­che Arbeit mit dem Kind nur gelin­gen kann, wenn Elternund Fami­li­en Ver­trau­en in unse­re Arbeit haben, indem sie ein­be­zo­gen wer­den und Anteil neh­men kön­nen. Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung ver­ste­hen wir als eine Fami­li­en unter­stüt­zen­de Bil­dungs­ein­rich­tung und damit Teil des Sozialraums. 
junikum Kita
© juni­kum GmbH
Mit der Auf­nah­me Ihres Kin­des in unse­rer Kin­der­ta­ges­stät­te erfolgt häu­fig die ers­te Tren­nung des Kin­des von sei­nen Bin­dungs­per­so­nen. Vor die­sem Hin­ter­grund stellt die inten­si­ve Ein­be­zie­hung der Eltern in die Arbeit einen wich­ti­gen Bau­stein dar.

Wir betrach­ten Sie als Part­ner in einem gemein­sa­men Pro­zess, der nur durch akti­ve Betei­li­gung aller gelin­gen kann. Wir berück­sich­ti­gen dabei, dass Eltern, eben­so wie Kin­der, unter­schied­lich und anders sind. Die unter­schied­li­chen Lebens­ent­wür­fe, sozia­le, kul­tu­rel­le, eth­ni­sche und reli­giö­se Aspek­te prä­gen die Erziehungsvorstellungen.

Die­se Unter­schied­lich­keit erken­nen wir an und wol­len einen Raum schaf­fen, in dem sich Eltern, Kin­der und Fach­kräf­te begeg­nen und von den Unter­schied­lich­kei­ten ler­nen kön­nen. Ein wich­ti­ger Erfolgs­fak­tor für eine gelin­gen­de Zusam­men­ar­beit zwi­schen Eltern und Fach­kräf­ten ist die Trans­pa­renz. Durch regel­mä­ßi­ge, ver­ständ­li­che Infor­ma­tio­nen erhal­ten die Eltern Ein­blick in die Pla­nun­gen und Abläu­fe in der Ein­rich­tung, ver­bun­den mit der Ein­la­dung, sich ein­zu­brin­gen. Damit wol­len wir eine akti­ve Betei­li­gung der Eltern erreichen.

Eben­so wie bei den Kin­dern sehen wir auch Beschwer­den und Anre­gun­gen von Eltern als eine Mög­lich­keit, mit­ein­an­der in den Aus­tausch zu kom­men und uns kon­ti­nu­ier­lich zu verbessern.

For­men und Ange­bo­te des gemein­sa­men Austauschs:
●   Aus­führ­li­ches Anmel­de- und Aufnahmegespräch
●   Ber­li­ner Eingewöhnungsmodell
●   Regel­mä­ßi­ge Eltern­ge­sprä­che hin­sicht­lich des Ent­wick­lungs­stand Ihres Kindes
●   Tür- und Angel-Gespräche
●   Elternbriefe
●   Täg­lich aktua­li­sier­te Info­ta­feln an den Gruppen
●   Hospitationsmöglichkeiten
●   Fes­te und Feiern
●   Eltern­aben­de zu ver­schie­de­nen Themen
●   Sit­zun­gen des Eltern­bei­rats und des Rats der Kindertageseinrichtung
●   Eltern-Kind-Nachmittage
●   Offe­nes Elterncafé
●   Abschluss­ge­sprä­che zum Ende der Kindergartenzeit
junikum Kita
© juni­kum
Für die Betreu­ung Ihrer Kin­der in unse­rer Kin­der­ta­ges­stät­te wer­den gegen­wär­tig als Fach- und Ergän­zungs­kräf­te aus­schließ­lich Erzie­he­rin­nen und Erzie­her ein­ge­setzt. Die Ein­rich­tungs­lei­tung (Diplom-Päd­ago­gin) ist dar­über hin­aus antei­lig auch in den Grup­pen tätig, um einen Gesamt­über­blick über die Kin­der in der Ein­rich­tung zu haben und Inno­va­tio­nen in den Grup­pen beglei­ten und koor­di­nie­ren zu können.

Die Mit­ar­bei­ten­den berei­chern die Ein­rich­tung mit ihrer Berufs­er­fah­rung aus unter­schied­li­chen Kin­der­ta­ges­stät­ten und ande­ren sozi­al­päd­ago­gi­schen Arbeits­fel­dern. Die­sen Erfah­rungs­schatz nut­zen wir für eine mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Bil­dung und För­de­rung der Kin­der. Dar­über hin­aus ver­fü­gen unse­re Mit­ar­bei­ten­den zum Teil über ver­schie­de­ne Zusatzqualifikationen.

Wenn Kin­der einen zusätz­li­chen För­der­be­darf haben, wer­den Inte­gra­ti­ons­kräf­te ein­ge­setzt. Sie die­nen der Über­win­dung teil­ha­be­ein­schrän­ken­der Beein­träch­ti­gun­gen. Durch die Zusam­men­ar­beit mit ver­schie­de­nen sozi­al­päd­ago­gi­schen Fach- und Hoch­schu­len wer­den in unse­rer Ein­rich­tung auch regel­mä­ßig Praktikant*innen im Rah­men ihrer Aus­bil­dung eingesetzt. 
junikum Kita
© juni­kum GmbH
Mon­tag bis Freitag:

» 25 Stun­den: 07.30 bis 12.30 Uhr
» 35 Stun­den (im Block): 07.30 bis 14.30 Uhr
» 35 Stun­den (geteilt): 07.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.30 Uhr
» 45 Stun­den: 07.30 bis 16.30 Uhr

Ab 01.08.2021 gewähr­leis­ten wir eine Früh­be­treu­ung ab 07.00 Uhr.

Unse­re Ein­rich­tung ist an 25 Tagen im Jahr, die sich über­wie­gend auf die Schul­fe­ri­en ver­tei­len, geschlos­sen. Die Schlie­ßungs­zei­ten wer­den jähr­lich mit dem Rat der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung abge­stimmt und früh­zei­tig allen Eltern bekannt gege­ben. Wenn Eltern wäh­rend der Schlie­ßungs­zei­ten für ihr Kind eine Betreu­ung benö­ti­gen, kann dies bei früh­zei­ti­ger Abstim­mung in Koope­ra­ti­on mit ande­ren Ein­rich­tun­gen in Oer-Erken­schwick geklärt werden. 

bildschirmfoto-2016-10-23-um-09-34-57    Hier geht´s zum Download-Service… Bianca König

Bian­ca König
Lei­tung der Kindertageseinrichtung
Mobil: 0176/18185415 | Mail:
kita@junikum.de

Stein­ra­pe­ner Weg 80 | Stim­berg­stra­ße 189a
(ab 01.08.2021: Stim­berg­stra­ße 165–167)

D‑45739 Oer-Erken­schwick


Bereichs­lei­tung: Mar­tin Petrat

 


Kon­takt zum junikum

Bei­trags­bild: © shutterstock