junitAMICA

Wohn­grup­pe für Mädchen
Die Nor­ma­li­tät ist das Besondere



Nicht nur nach Miss­hand­lun­gen oder sexu­el­lem Miss­brauch benö­ti­gen Mäd­chen einen beson­de­ren Schutz­raum. Das »Beson­de­re« unse­rer Arbeit in der junit­AMI­CA liegt in der »Nor­ma­li­tät«. Wir machen das Mäd­chen-Sein oder Frau-Wer­den nicht zu einem exklu­si­ven The­ma. Gleich­wohl erge­ben sich im Zusam­men­le­ben der Mäd­chen Situa­tio­nen und Anläs­se, in denen sich geschlechts­spe­zi­fi­sche The­men von selbst erge­ben, z.B. die Akzep­tanz des eige­nen Kör­pers, die Aus­ein­ader­set­zung mit den ver­schie­de­nen Geschlech­ter­rol­len oder die Ent­wick­lung einer selbst­stimm­ten Sexualität.

In einer ang­st­ar­men Grup­pen­at­mo­sphä­re möch­ten wir den Mäd­chen Sicher­heit geben und sie sta­bi­li­sie­ren. Dabei füh­len wir uns par­tei­lich mit den Bedürf­nis­sen der Mäd­chen. Unse­re Mit­ar­bei­te­rin­nen stär­ken die Mäd­chen in ihrer Ent­schei­dungs­frei­heit und in der Ent­wick­lung eige­ner Inter­es­sen. Ins­be­son­de­re eine selbst­be­stimm­te Nähe- und Distanz­re­ge­lung stellt für man­che Mäd­chen eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar.

Wir möch­ten sie dar­in unter­stüt­zen, eige­ne Stär­ken und Schwä­chen zu erken­nen und die­se anzu­neh­men. Die Zusam­men­ar­beit und Aus­ein­an­der­set­zung mit den Eltern als pri­mä­re Vor­bil­der der Iden­ti­täts­ent­wick­lung sehen wir als uner­läss­lich an. Dies kann sowohl im gemein­sa­men Gespräch, als auch in der Bewusst­wer­dung und Bear­bei­tung der eige­nen Bio­gra­fie erfolgen.


Ziel­grup­pe: Mäd­chen (ab 6 Jahre)
Betreu­ung: 9 Plätze
Betreu­ungs­schlüs­sel: 1 : 1,91
Rechts­grund­la­ge: §§ 34 ff. SGB VIII


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