Es ist an der Zeit…

… für das, was war, danke zu sagen, damit das, was werden wird, unter einem guten Stern beginnt.“
 
Am Wochen­en­de wur­de es wuse­lig wie in einem Amei­sen­hau­fen als über 30 Helfer*innen bereit­stan­den, damit unse­re drei Über­gangs­stand­or­te in die neue Kita stim­bergZWER­GE umzie­hen konnten.
In rekord­ver­däch­ti­gem Tem­po wur­den der 18-Ton­ner und die übri­gen Fahr­zeu­ge bela­den und wie­der entladen.
Am Ende des ers­ten Tages waren alle Über­gangs­stand­or­te aus­ge­räumt, die Büro­mö­bel wie­der in der juni­kum-Geschäfts­stel­le und das Wich­tigs­te: alle Kita-Möbel und ‑Kis­ten an ihrem Bestim­mungs­ort angekommen.
Am Sams­tag ging es dann ans Aus­pa­cken und Ein­sor­tie­ren, Deko­rie­ren und die Mon­ta­ge aller Möbel und dergleichen.
Heu­te dann die Abschlussreinigung.
Damit endet die ein­jäh­ri­ge Bau­pha­se — genau vor einem Jahr roll­ten die Bag­ger an und der Boden für die heu­ti­ge Kita wur­de abgetragen.
 
Heu­te Abend lässt sich­al­les, was uns bewegt in 5 Buch­sta­ben zusammenfassen:
 
❤ D A N K E ❤
 
… allen Fir­men und über 100 Arbeiter*innen, die am Bau tätig waren und unse­re — teils unkon­ven­tio­nel­len Ideen 😉- ver­wirk­licht haben
… allen Ent­schei­dern und Mitarbeiter*innen der Poli­tik und der Ver­wal­tung, der Feu­er­wehr und aller Behör­den für die gute Zusammenarbeit
… allen Koope­ra­ti­ons­part­nern, die uns auf viel­fäl­ti­ge Wei­se unter­stützt, bera­ten und beglei­tet haben
… dem SSV Oer-Erken­schwick und dem FC 26, in deren Räum­lich­kei­ten wir in den letz­ten 16 Mona­ten bereits 35 bzw. zuletzt 45 Kin­der betreu­en konn­ten und für uns ers­te Erfah­run­gen im Arbeits­feld „Kita“ sam­meln konnten
… den Ent­schei­dern im juni­kum (Trä­ger, Auf­sichts­rat und Co.), die „JA“ zu die­sem Vor­ha­ben gesagt und uns den Rücken gestärkt haben
… allen Kita-Mitarbeiter*innen, die unter Coro­na-Bedin­gun­gen und ver­teilt auf meh­re­re Stand­or­te — gera­de in den letz­ten Wochen – immer wie­der Ein­schrän­kun­gen auf sich neh­men mussten
… allen Mitarbeiter*innen im juni­kum, die für die Kita-Kin­der Büro­räu­me frei gemacht haben, zusam­men­ge­rückt oder mit ihren Büros umge­zo­gen sind
… allen Helfer*innen, die in zwei Tagen drei Kita-Stand­or­te auf­ge­löst und zu einem neu­en Gan­zen zusam­men­ge­fügt haben – auch wenn die Kräf­te nach­lie­ßen (Ihr wart spitze!💪)
… allen Nach­barn der neu­en Kita, die wäh­rend der Bau­pha­se – und noch bis zur end­gül­ti­gen Fer­tig­stel­lung – Bau­lärm und Dreck in Kauf neh­men muss­ten und den­noch offen und auf­merk­sam für uns waren
… allen Eltern, die mit uns aus­ge­hal­ten und gewar­tet haben — trotz aller Wid­rig­kei­ten — und deren Lob und Aner­ken­nung uns beson­ders in schwie­ri­gen Zei­ten immer wie­der moti­viert hat unser Bes­tes zu geben
… allen, die wir in die­ser Auf­zäh­lung nicht aus­drück­lich benannt haben
… und nicht zuletzt der Hand Got­tes, die die­sen wun­der­ba­ren Ort geschaf­fen hat, an dem Men­schen – gleich wel­cher Reli­gi­on oder Her­kunft – zusam­men­kom­men, sich begeg­nen, von­ein­an­der ler­nen und mit­ein­an­der arbei­ten werden.
 
Ihr und Euer Enga­ge­ment habt ihr nicht für das juni­kum inves­tiert, son­dern für die Kin­der, die die­se Mau­ern künf­tig bele­ben werden.
Die mit ihren klei­nen Füßen und offe­nen Bli­cken durch die Flu­re und Räu­me rennen, 
die hier lachen und wei­nen, essen, spie­len, malen, schla­fen und singen,
die strei­ten und sich ver­söh­nen und 
die auf alles Neue, das sie ler­nen unend­lich stolz sein werden.
 
Dass sie am Ende ihrer Kita-Zeit die­ses Haus mit einem rei­chen Schatz ver­las­sen, ger­ne dar­an zurück­den­ken und davon erzäh­len werden…

Foto­credit: © junikum