Der achtsame Blick — Dankbarer Abschied aus dem Aufsichtsrat

Foto: San­dra Sta­benau, Ste­fan Schu­ma­cher, Mar­kus Voll­ming­hoff, Wolf­gang Wag­ner, Tho­mas Kurth (von links)
Anm.: Alle abge­bil­de­ten Per­so­nen sind geimpft und haben die Mund-Nasen­be­de­ckung für das Foto abgenommen.

“Wir brau­chen Ehren­amt­li­che, die sich für die Gesell­schaft ein­set­zen!”, apel­lier­te Wolf­gang Wag­ner (Ver­tre­ter des Gesell­schaf­ters, der Gemein­de St. Josef) in sei­ner Ansprache.

Damit ein­her ging ein herz­li­cher Dank an San­dra Sta­benau und Mar­kus Voll­ming­hoff, die ihr Amt als Auf­sichts­rä­te abge­ben und aus dem Gre­mi­um ver­ab­schie­det wurden.

Voll­ming­hoff war weit mehr als 20 Jah­ren als Ver­tre­ter der Kir­chen­ge­mein­de für das juni­kum im Ein­satz. “So ganz genau kön­nen wir dies gar nicht mehr nach­voll­zie­hen”, waren sich Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kurth und Mar­kus Voll­ming­hoff einig. Sein Enga­ge­ment begann damals noch als Mit­glied des “Kin­der­heim-Aus­schus­ses” unter Pas­tor Ernst Föcking. Zur Ein­rich­tung gehör­ten damals drei Wohn­grup­pen und es ging um das Fort­be­stehen der Einrichtung.

In den vie­len Jah­ren hat Mar­kus Voll­ming­hoff seit­dem die Ent­wick­lung der Ein­rich­tung über die Kin­der­heim St. Agnes gGmbH bis hin zum juni­kum, Gesell­schaft für Jugend­hil­fe und Fami­li­en mbH beglei­tet. Schmun­zelnd ergänz­te Wolf­gang Wag­ner, Voll­ming­hoff sei ein “Ehren­amt­li­cher mit Inven­tar­num­mer”. Er habe die Ent­wick­lung des juni­kum beglei­tet, mit­er­lebt und mit­ge­stal­tet, damit das Ergeb­nis am Ende gut war.

Tho­mas Kurth (l.) über­reicht San­dra Sta­benau (r.) zur Erin­ne­rung eine Chro­nik des junikum

San­dra Sta­benau blickt noch nicht auf eine ganz so lan­ge Geschich­te in der Ein­rich­tung zurück. Doch auch sie wirk­te immer­hin acht Jah­re lang im Gre­mi­um mit.  Wolf­gang Wag­ner dank­te ihr als Ver­tre­ter des Gesell­schaf­ters für ihr Enga­ge­ment und die Unter­stüt­zung mit ihrem juris­ti­schen Fachwissen.

Tho­mas Kurth über­reich­te den schei­den­den Mit­glie­dern zur Erin­ne­rung einen edlen Trop­fen in juni­kum-Fla­schen abge­füllt und eine eigens für den Anlass gedruck­te Fas­sung der Chro­nik des juni­kum bis zum Tag des Ausscheidens.

Mar­kus Voll­ming­hoff dank­te den übri­gen Auf­sichts­rat­mit­glie­dern und der Geschäfts­lei­tung. “Ich habe die Auf­ga­be all die Jah­re ger­ne über­nom­men. Ich bin gerührt.” Dar­in äußer­te sich sei­ne tie­fe Ver­bun­den­heit mit der Ein­rich­tung. Tho­mas Kurth: “Wir haben an vie­len Stel­len mit­ein­an­der sach­lich gerun­gen, For­mu­lie­run­gen ver­gli­chen und Sie haben das Gesche­hen stets auf­merk­sam ver­folgt und hinterfragt.”

Voll­ming­hoff bestä­tig­te aus­drück­lich die Wor­te von Wag­ner, dass er stets gute Rah­men­be­din­gun­gen, Fort­bil­dun­gen und Gesprächs­an­ge­bo­te von der Geschäfts­lei­tung für für die Arbeit im Auf­sichts­rat erhal­ten habe. Für die­se Unter­stüt­zung bedank­ten sich Mar­kus Voll­ming­hoff und San­dra Sta­benau und wünsch­ten dem Auf­sichts­rat und dem juni­kum wei­ter­hin eine gute Arbeit.


Fotos: © junikum