„Ich bin dann mal wech!”

Von Christina Planz. Endlich in die eigene Wohnung, die eigenen vier Wände. Mit dem eigenen Kühlschrank, dem eigenen Bett, der eigenen Eingangstür und dem eigenen Briefkasten. Ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. „Ich bin dann mal wech!“ geht es mir durch den Kopf, wenn ich Jugendliche kurz vor ihrer Selbständigkeit begleite.

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Das Geheimnis der Vielfalt

Von Amelie Müller. Neulich sah ich einen hervorragenden Button, auf dem ein bunt gestreiftes Schaf zu sehen war mit der Aufschrift: „Ich bin das Regenbogenschaf der Familie!“. Ich finde es brillant, den Ausdruck des „schwarzen Schafes der Familie“ auf diese Weise aufzugreifen und erfrischend zu verändern. Träger*innen des Regenbogenschafes wollen vielleicht mutig oder auch mit Stolz zeigen, dass sie so leben, wie es von der Gesellschaft manchmal als „anders“ bezeichnet wird.

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Warum Stefanie und Hermann zum ‘Abenteuer Gastfamilie’ aufbrechen

Von Wolfgang Bröer. Als ihre Tochter Maike aus ihrer WG anruft und euphorisch ankündigt, dass sie demnächst ihre restlichen Sachen aus dem “Kinderzimmer” holt, sind Stefanie (51) und Hermann (54) sehr berührt. Viele Erinnerungen tauchen auf, was sie mit ihren Kindern alles unternommen haben. Und auch, welche Mühen und endlosen Diskussionen es gegeben hatte und dass sie es manchmal ziemlich leid waren mit ihren Kindern. Vor allem “die Pubertät” war sehr anstrengend für sie als Eltern.

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Ein Koffer voll Natur bitte – Tiere in der pädagogischen Arbeit mit Kindern

Von Annalena Lohbeck. Ich stelle immer wieder fest, dass die pädagogische Arbeit mit Tieren sehr facettenreich ist. Mit den Kindern der Wohngruppe bin ich in den Reitstunden der Natur auf der Spur. Zusammen möchten wir die Pflanzen und Tiere erleben und sie begreifen. Zwischen Bäumen und Wiesen lebt auch der Zauber meiner Kindheit immer wieder auf. Es sind gerade diese Erfahrungen, die die Kinder und mich verbinden und die uns auf manch abenteuerliche Reise schicken.

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Eine Oase der Fröhlichkeit

Von Regina Göckener. Was ist nur in der junitCREDO los? Es ist mitten in der Nacht und durch die erleuchteten Fenster sieht man einige Silhouetten, die offenbar sehr müde in Richtung Küche laufen. Die Geräusche, die aus dem Haus dringen, lassen vermuten: Hier wird gekocht – und zwar mitten in der Nacht.

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