Eine Erfolgsgeschichte – Ein Jahr junikum-Blog

Von Mathias Haase. Die ersten warmen Sonnenstrahlen bescheinen den Treppenaufgang vor dem Eingang zum JuB in Oer-Erkenschwick. Der junge Autor verweilt kurz. Seine Uhr zeigt 09:30 Uhr an. Es ist frisch, helle Eiskristalle glitzern in den Gradhalmen und in den Blättern der Hecke. Die Tür öffnet sich in das wärmende Innere des geschichtsträchtigen Hauses und ein einladender Duft nach frischen Brötchen und geröstetem Kaffee steigt dem hungrigen Mann in die Nase.

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Elternrechte in der Jugendhilfe: Ein Auswärtsspiel für alle

Von Christoph Finger. So ein Ärger: Stau auf der Autobahn. Ich komme zu spät zu einer Besprechung und habe die Vorstellungsrunde verpasst. Wer ist jetzt nochmal vom Klinikpersonal? Wer ist das neben der Dame vom Jugendamt und irgendwo hier in der Runde müssen doch auch die Eltern sitzen? Der Herr neben dem Vormund, ist das eine Fachkraft oder nicht? Wenn die klaren Rollen wegfallen sind wir erstmal verunsichert. Wir wollen dann gerne ab auf die Ersatzbank, uns aus der Distanz ein Bild verschaffen, um uns dann in den gewohnten Rollenbildern sicher zu fühlen.

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Man at work – junikum bringt Beruf und Familie unter einen Hut

Von Mathias Haase. Die letzten Tage des Urlaubs mit der Familie sind angebrochen. Die Zwillinge spielen im Sand, die Stimmung ist ausgelassen, herrlicher Sonnenschein wärmt den Tag. Gregor Weber genießt die unbeschwerte Zeit mit seiner Familie. Der Erzieher befindet sich im letzten Monat seiner Elternzeit. Bald hat ihn der Arbeitsalltag im junikum wieder. Gregor Weber freut sich darauf, aber er ist auch aufgeregt, denn die nächste Zeit wird eine ganz schöne Herausforderung werden.

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„Ich bin dann mal wech!”

Von Christina Planz. Endlich in die eigene Wohnung, die eigenen vier Wände. Mit dem eigenen Kühlschrank, dem eigenen Bett, der eigenen Eingangstür und dem eigenen Briefkasten. Ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. „Ich bin dann mal wech!“ geht es mir durch den Kopf, wenn ich Jugendliche kurz vor ihrer Selbständigkeit begleite.

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Das Geheimnis der Vielfalt

Von Amelie Müller. Neulich sah ich einen hervorragenden Button, auf dem ein bunt gestreiftes Schaf zu sehen war mit der Aufschrift: „Ich bin das Regenbogenschaf der Familie!“. Ich finde es brillant, den Ausdruck des „schwarzen Schafes der Familie“ auf diese Weise aufzugreifen und erfrischend zu verändern. Träger*innen des Regenbogenschafes wollen vielleicht mutig oder auch mit Stolz zeigen, dass sie so leben, wie es von der Gesellschaft manchmal als „anders“ bezeichnet wird.

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